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Direct Attach

29.12.2006 | 07:00 Uhr

Direct Attach

Etwas Neues hat sich Apple beim Einsatz der internen Serial-ATA-Festplatten einfallen lassen. Bis zu vier Laufwerke finden im Gehäuse platz. Wobei man keine Kabel mehr an die Laufwerke stecken muss. Stattdessen hat der Mac-Hersteller – wie sonst nur bei teuren Raid-Systemen üblich – eine S-ATA-Backplane in das Gehäuse integriert. Die Laufwerke finden dadurch direkt Anschluss, sobald man sie in den dafür vorgesehenen Slot einschiebt. Apple nennt das Prinzip „Direct Attach“.

Nach wie vor finden sich vier PCI-Express-Steckplätze im Gehäuse. Den Slot für die Grafikkarte hat Apple jedoch etwas von den drei anderen abgesetzt. Dadurch soll man doppelt breite Grafikkarten (wie zum Beispiel die Nvidia Quadro FX 4500) einbauen können, ohne dass ein weiterer PCIe-Steckplatz blockiert wird.

Neue Server – der Intel Xserve

Auch den 19-Zoll-Rackserver Xserve präsentiert Apple in einer überarbeiteten Version. Er kommt nun mit Intel Xeon-5100-Prozessoren mit bis zu 3 GHz Takt. In der Grundkonfiguration, die für 3.200 Euro zu haben ist, verfügt der Xserve über zwei 2,0-GHz-Prozessoren, ein Gigabyte RAM, eine 80 GB fassende SATA-II-Festplatte mit einer Transferrate von drei Gigabit pro Sekunde, zwei Gigabit-Ethernet Ports, eine interne Chipsatz-Grafikkarte, drei FireWire 800 und zwei USB 2.0 –Ports. Dazu liefert der Mac-Hersteller eine unlimitierte Client-Lizenz von Mac-OS X Server 10.4 Tiger.

Intern verfügt der neue Xserve über zwei PCIe-Steckplätze, er soll sich bis auf 32 Gigabyte RAM und 2,26 Terabyte Festplattenkapazität (bei Einsatz von drei Laufwerken) aufrüsten lassen. Als BTO-Option bekommt man auch eine etwas bessere Grafikkarte: eine ATI Radeon X1300 mit 256 MB Video-RAM.

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