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Displayport: Apples neuer Videoanschluss

16.10.2008 | 13:25 Uhr |

LÀngere Kabel möglich

FĂŒr die Hersteller hat Displayport den Vorteil, dass hier keinerlei Lizenzkosten fĂŒr die Schnittstelle anfallen. Die DatenĂŒbertragung funktioniert ĂŒber ein sehr hochfrequentes Signal (1,64 oder 2,7 GHz). Dadurch ist die DatenĂŒbertragung stabil und soll auch mit langen Kabeln von 15 Metern LĂ€nge funktionieren. HDMI (340 MHz) beispielsweise kann bei KabellĂ€ngen ĂŒber fĂŒnf Meter bereits Probleme machen.

Wer verwendet Displayport bereits?

Neben Apple gibt es noch weitere Hersteller, die die Schnittstelle bereits einsetzen. Nvidias Grafikkarten der 9000er-Serie sind kompatibel, ebenso die Radeon HD3000 von ATI. Neue ChipsĂ€tze von Intel sollen den neuen Videostandard ebenfalls unterstĂŒtzen. Nur wenige Monitore sind bislang kompatibel. Dell bietet beispielsweise Displays, die unter anderem Displayport-AnschlĂŒsse haben. Nach unserem Kenntnisstand ist Apples neuer Bildschirm der erste reine Displayport-Monitor.

Fazit

Displayport hat also fĂŒr die Hersteller den Vorteil, dass sie keine Lizenzkosten zahlen und weniger Elektronik verbauen mĂŒssen. Die Kunden erhalten eine moderne Schnittstelle, die mehr leistet und dennoch abwĂ€rtskompatibel ist. Momentan mĂŒssen die Kunden allerdings noch teure Adapter verwenden. Nur das neue LED Cinema Display kann ohne jeden Adapter an die neuen Apple-Notebooks angeschlossen werden. Umgekehrt kann man nicht jeden Rechner an den neuen Monitor anschließen. Apple gibt an, dass nur die neuen Rechner mit Displayport kompatibel sind.

Info: Displayport

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