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Drei neue Macs in macOS Big Sur Beta entdeckt

01.11.2020 | 14:18 Uhr | Halyna Kubiv

Manchmal werden Gerüchte über neue Apple-Produkte vom Hersteller selbst, wenn auch zufällig, "inspiriert".

Update vom 30. Oktober 2020:

Auch von einer anderen Quelle bestätigen die Hinweise, dass Apple noch im November und Dezember neue Macs bringen wird. In der aktuellen Beta von macOS Big Sur 11.0.1 haben die Entwickler auf Twitter drei neue Einstellungsdateien gefunden, die sich auf bis jetzt unbekannte Macs beziehen, wie 9to5mac berichtet. In dem System-Ordner "Library" legt Apple Einstellungsdateien für das jeweilige Modell des kompatiblen Macs ab, damit das System angepasste Optionen etc. anbietet: Die Touch-ID-Einstellung wird sich logischerweise nur auf den Macbooks mit der Touch Bar finden.

In der Liste dieser Dateien tauchen nun in der aktuellen Beta drei neue Einträge auf:

  • MacHardwareTypes-2020f.bundle

  • MacHardwareTypes-2020g.bundle

  • MacHardwareTypes-2020h.bundle

Wenn man die Macs mit nennenswertem Upgrade 2020 abzählt, sollten sich eigentlich in der Liste nur noch die Einträge mit dem Buchstaben E finden: Macbook Pro 16 Zoll mit etwas besseren Grafikkarte, Macbook Air, iMac und das Macbook Pro 13 Zoll. Aus den Bundle-Dateien lässt sich leider nicht sagen, welche Mac-Modelle Apple genau vorstellen wird, genauso wenig, wie viele neue Modelle vorgestellt werden, schließlich gibt es zwei Bundle-Dateien für das Macbook Pro 16 Zoll: MacHardwareTypes-2019f.bundle und MacHardwareTypes-2020d.bundle, die Datei mit 2019f steht für das ursprüngliche Modell, die Datei mit 2020d – für eine Option mit besseren Radeon-Grafikkarte vom Juni 2020.

Ursprüngliche Meldung vom 27. Oktober 2020:

Apples Multiplattform-Software Bootcamp wurde vor zwei Wochen aktualisiert, das Update würde weitgehend unbemerkt über die Bühne gehen, wenn nicht eine Bemerkung in den Veröffentlichungsnotizen, die zunächst Nutzer auf Twitter stutzig machte: Die Version von Bootcamp 6.1.13 sollte unter anderem bessere Stabilität unter hoher CPU-Last bringen, vor allem für die Modelle Macbook Pro 13 Zoll 2020 und Macbook Pro 16 Zoll 2019 und 2020. Der Haken an der Sache – es gibt kein Macbook Pro 16 Zoll aus dem Jahr 2020.

Aktuell vertreibt Apple das Macbook Pro 16 Zoll, das zuletzt im November 2019 aktualisiert wurde. Apple hat zwar im vergangenen Juni eine neue Konfigurationsoption freigeschaltet: Gegen einen Aufpreis von knapp 1000 US-Dollar kann man mit der neuen Grafikkarte von AMD Radeon 5600M konfigurieren. Doch weder in Apples Nomenklatur noch bei AMD, das schließlich genau wissen muss, in welchen Macbook-Modellen seine Grafikkarten funktionieren, ist dieses Gerät als Macbook Pro 16 Zoll 2020 gekennzeichnet. Dies bestätigen Macrumors-Nutzer , die das Macbook Pro vor wenigen Monaten gekauft haben, als auch AMD in seinen Veröffentlichungsnotizen . Es besteht nach wie vor eine Möglichkeit, dass es sich um einen Tipp-Fehler seitens Apple handelt, doch bei der Ankündigung von Apple Silicon hat der Hersteller auch noch einige Intel-Macs versprochen, von denen bisher nur ein iMac 27 Zoll herausgekommen ist.

Während momentan das eingestellte Macbook oder das Macbook Air als heißeste Anwärter gelten, erste ARM-Macs zu werden, kann das Macbook Pro 16 Zoll noch ein Upgrade vertragen. In den aktuellen Modellen verbaut der Hersteller den Intel-Chip der neunten Generation ( Coffee Lake ), die Prozessoren werden im 14-nm-Verfahren hergestellt. Mittlerweile ist bereits die zehnte Generation von Intel-Chips auf dem Markt, Ice Lake wurde im Herbst 2019 veröffentlicht und im 10-nm-Verfahren hergestellt. 

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