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Dropbox bringt Beta-Version der nativen M1-App

13.01.2022 | 17:20 Uhr | Halyna Kubiv

Apples M1-Umstieg schreitet voran, recht viele App-Entwicker machen mit: Immer mehr Programme funktionieren nativ auf M1-Rechnern.

Aktualisierung vom 13. Januar 2022:

Dropbox bietet seit gestern die native App fĂŒr die Apple-Silicon-Macs, in einer Beta-Version versteht sich. Wer die neue App testen möchte, muss sich bei den Einstellungen seines Profils als Beta-Tester registrieren, indem man "Early Releases" einer App-Version bevorzugt. NĂ€heres im Support-Bereich von Dropbox beschrieben. 

Aktualisierung vom 29. Oktober 2021:

Nachdem sich auf Reddit und auf Twitter die Nutzer aufgeregt haben, warum doch Dropbox nach knapp  anderthalb Jahre VerfĂŒgbarkeit der M1-Macs  seinen Mac-Client immer noch ĂŒber Rosetta 2 betreibt, was sich auf die Geschwindigkeit und vor allem auf die Batterielaufzeit auswirken kann, hat sich auf Twitter der offizielle Account von Dropbox Support gemeldet. Demnach gibt es bereits erste Versionen des Dropbox-Clients mit der nativen UnterstĂŒtzung von M1. Das Unternehmen plant die Veröffentlichung fĂŒr das erste Quartal 2022. 

UrsprĂŒngliche News vom 28. Oktober 2021:

Die Benchmarks und andere Tests des neuen Macbooks Pro sind beeindruckend, die neuen Rechner sind rasend schnell und mit einer fast ewig haltenden Batterie ausgestattet, wĂ€re da nicht ein Haken. Am besten funktionieren die M1-Rechner mit der Software, die an die neue Hardware angepasst ist, sprich, mit nativen Apps. Klar, Apple hat den Entwicklern noch eine BrĂŒcke namens Rosetta 2 gebaut, damit funktionieren Intel-Programme auch den ARM-Macs, nun können sie nie die Leistung entwickeln, wie dies die nativen M1-Apps tun. Mittlerweile haben viele Programm-Entwickler seine Apps an die neuen Apple-Chips angepasst: Microsoft hat beispielsweise sein Office noch im November vergangenen Jahres an M1 angepasst . Viele Adobe-Programme wie Premiere gibt es auch als M1-Version . 

Dropbox braucht noch Rosetta

Manche Anbieter sperren sich jedoch gegen die Anpassung an Apple Silicon. So bietet beispielsweise Dropbox seine Mac-Apps auch fĂŒr M1-Rechner, in seinem Support-Bereich ist sogar eine M1-UnterstĂŒtzung ausgewiesen . Doch lĂ€dt man sich die neueste Version vom Dropbox-Client auf den Rechner, wird schnell klar, es handelt sich um eine Intel-Version, die auf den neueren Macs ĂŒber Rosetta 2 funktioniert. 

Im Forum von Dropbox gibt es mehrere Unterhaltungen zum Thema, mit teils mehreren Tausend Zugriffen und hunderten Abstimmungen und Kommentaren. Das Thema ist also keine Randerscheinung, sondern wird von recht vielen Nutzern verlangt. Offenbar hat aber Dropbox keine PlĂ€ne in der nĂ€heren Zukunft einen M1-Client seiner App zu entwickeln. Noch im Sommer meldete sich ein Dropbox-Mitarbeiter im Forum mit dem Vorschlag , die Nutzer sollen den Beitrag kommentieren und liken, damit dieser sich und somit der Vorschlag fĂŒr das Produkt-Team qualifiziert. Vor einem Monat meldete sich eine weitere Mitarbeiterin zurĂŒck mit der Aussage, Dropbox arbeite daran, die KompatibilitĂ€t der Apps mit allen Plattformen zu gewĂ€hrleisten, auf den M1-Mac sei dafĂŒr Rosetta 2 notwendig. Wir haben ebenfalls bei einer Presseagentur in Deutschland fĂŒr Dropbox zustĂ€ndig nachgefragt, ob der Entwickler in der nĂ€chsten Zukunft (6-8 Monate) plant, den nativen Support fĂŒr Apple Silicon zu liefern. Sobald uns die Antwort vorliegt, werden wir den Artikel damit aktualisieren. 

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