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Dropbox: Die native Unterstützung der M1-Macs kommt Anfang 2022

29.10.2021 | 11:50 Uhr | Halyna Kubiv

Apples M1-Umstieg schreitet voran, recht viele App-Entwicker machen mit: Immer mehr Programme funktionieren nativ auf M1-Rechnern.

Aktualisierung vom 29. Oktober 2021:

Nachdem sich auf Reddit und auf Twitter die Nutzer aufgeregt haben, warum doch Dropbox nach knapp  anderthalb Jahre Verfügbarkeit der M1-Macs  seinen Mac-Client immer noch über Rosetta 2 betreibt, was sich auf die Geschwindigkeit und vor allem auf die Batterielaufzeit auswirken kann, hat sich auf Twitter der offizielle Account von Dropbox Support gemeldet. Demnach gibt es bereits erste Versionen des Dropbox-Clients mit der nativen Unterstützung von M1. Das Unternehmen plant die Veröffentlichung für das erste Quartal 2022. 

Ursprüngliche News vom 28. Oktober 2021:

Die Benchmarks und andere Tests des neuen Macbooks Pro sind beeindruckend, die neuen Rechner sind rasend schnell und mit einer fast ewig haltenden Batterie ausgestattet, wäre da nicht ein Haken. Am besten funktionieren die M1-Rechner mit der Software, die an die neue Hardware angepasst ist, sprich, mit nativen Apps. Klar, Apple hat den Entwicklern noch eine Brücke namens Rosetta 2 gebaut, damit funktionieren Intel-Programme auch den ARM-Macs, nun können sie nie die Leistung entwickeln, wie dies die nativen M1-Apps tun. Mittlerweile haben viele Programm-Entwickler seine Apps an die neuen Apple-Chips angepasst: Microsoft hat beispielsweise sein Office noch im November vergangenen Jahres an M1 angepasst . Viele Adobe-Programme wie Premiere gibt es auch als M1-Version

Dropbox braucht noch Rosetta

Manche Anbieter sperren sich jedoch gegen die Anpassung an Apple Silicon. So bietet beispielsweise Dropbox seine Mac-Apps auch für M1-Rechner, in seinem Support-Bereich ist sogar eine M1-Unterstützung ausgewiesen . Doch lädt man sich die neueste Version vom Dropbox-Client auf den Rechner, wird schnell klar, es handelt sich um eine Intel-Version, die auf den neueren Macs über Rosetta 2 funktioniert. 

Im Forum von Dropbox gibt es mehrere Unterhaltungen zum Thema, mit teils mehreren Tausend Zugriffen und hunderten Abstimmungen und Kommentaren. Das Thema ist also keine Randerscheinung, sondern wird von recht vielen Nutzern verlangt. Offenbar hat aber Dropbox keine Pläne in der näheren Zukunft einen M1-Client seiner App zu entwickeln. Noch im Sommer meldete sich ein Dropbox-Mitarbeiter im Forum mit dem Vorschlag , die Nutzer sollen den Beitrag kommentieren und liken, damit dieser sich und somit der Vorschlag für das Produkt-Team qualifiziert. Vor einem Monat meldete sich eine weitere Mitarbeiterin zurück mit der Aussage, Dropbox arbeite daran, die Kompatibilität der Apps mit allen Plattformen zu gewährleisten, auf den M1-Mac sei dafür Rosetta 2 notwendig. Wir haben ebenfalls bei einer Presseagentur in Deutschland für Dropbox zuständig nachgefragt, ob der Entwickler in der nächsten Zukunft (6-8 Monate) plant, den nativen Support für Apple Silicon zu liefern. Sobald uns die Antwort vorliegt, werden wir den Artikel damit aktualisieren. 

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