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Drucker einrichten

21.06.2007 | 13:17 Uhr |

Drucker einrichten

Sowohl Mac-OS X als auch Windows ermöglichen es, einen lokalen USB-Drucker den Mitgliedern im Netzwerk zur Verfügung zu stellen, Stichwort „Printer Sharing“. Unter Windows XP beziehungsweise Vista ist dazu die Systemsteuerung „Drucker und Faxgeräte“ (XP) beziehungsweise „Drucker“ (Vista) aufzurufen. Der Drucker wird automatisch erkannt und ist am Host-Computer sofort einsetzbar. Sollte Windows nicht über die benötigten Treiber verfügen, fordert das Druckerprogramm den Benutzer auf, die im Lieferumfang enthaltene CD einzulegen.

Um den Drucker im Netzwerk zur Verfügung zu stellen, führt man einen Klick mit der rechten Maustaste auf das Druckersymbol des installierten Druckers aus und wählt im Dialogfenster den Reiter „Freigabe“. Per Mausklick gibt man den Drucker frei, mit einem Klick auf „Übernehmen“ und dann „OK“ ist die Freigabe beendet.

Während der Zugriff von Windows XP auf einen am Vista-Rechner installierten USB-Drucker auf diese Weise problemlos möglich ist, lässt sich der Drucker nicht wie gewohnt über das Netzwerk vom Mac aus nutzen. Der Zugang über die Einrichtung via Drucker-Dienstprogramm wollte uns nicht gelingen. Offensichtlich verhindern die Windows Firewall und Defender den normalen Zugriff. Auch ein Umweg über die Konfiguration als LPD-Printer gelang uns nicht. Hier scheinen Microsoft und Apple noch nachbessern zu müssen.

In gemischten Umgebungen mit Vista empfehlen wir deshalb den Drucker am Mac anzuschließen und wie gewohnt einzurichten. Ist das geschehen, öffnet man die Systemeinstellung „Drucken & Faxen“ und aktiviert unter dem Reiter „Sharing“ den Drucker. In der Systemeinstellung „Sharing“ sind dann noch die Optionen „Windows Sharing“ und „Printer Sharing“ zu aktivieren.

Von Apples Supportseite (www.apple.com/support/downloads/bonjourfor windows.html) sollte man unter Windows XP und Vista das Programm Bonjour für Windows laden. Einmal installiert führt der Druckinstallationsassistent in nur drei Schritten durch die Druckerinstallation.

TIPP Bis Abhilfe für Vista als Druckserver gefunden wird, sollte man einen USB-Drucker unter Mac-OS X oder Windows XP betreiben. Am einfachsten ist es natürlich, einen netzwerkfähigen Drucker zu nutzen, er bietet – ohne Unterstützung durch einen Rechner – allen Netzwerkteilnehmern seine Druckdienste an.

Kameras und Camcorder

Navigation: Unter Windows XP und Parallels läuft die Software für die Navigationsgeräte von Navman ohne Probleme.
Vergrößern Navigation: Unter Windows XP und Parallels läuft die Software für die Navigationsgeräte von Navman ohne Probleme.

Dank iPhoto und iMovie auf Seiten des Mac und meist im Lieferumfang von Digitalkameras und Camcordern enthaltener Software für Windows lassen sich die Aufnahmegeräte unter beiden Systemwelten in der Regel einfach nutzen. Die Premium-Versionen von Vista bieten dem Benutzer ähnliche Programme zur Übernahme von Fotos aus der Digitalkamera und dem Camcorder wie Apple mit seinen iLife-Programmen.

Während Digitalkameras immer einen USB-Anschluss zur Verbindung mit dem Rechner bieten, haben einige Camcorder neben USB-2.0 auch noch eine Firewire-Schnittstelle, gelegentlich „iLink“ genannt. Soll die Bearbeitung des Filmmaterials unter Mac-OS X geschehen, sollte man zu einem Camcorder mit Firewire greifen. Zwar bietet die USB-2.0-Schnittstelle mit theoretischen 480 MBit/s mehr Datendurchsatz als Firewire 400 mit 400 Mbit/s, am Mac aber erreicht die USB-Schnittstelle bei weitem nicht den Datendurchsatz wie unter Windows.

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