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Eigene Konfigurationen

31.03.2007 | 09:00 Uhr

Eigene Konfigurationen

Controller: Im Pop-up rechts neben dem Display-Button wählt man das Host-Programm aus. Anschließend wählt man die Taste an und belegt diese zum Beispiel mit dem Tastaturkürzel für die Soloschaltung einer Spur.
Vergrößern Controller: Im Pop-up rechts neben dem Display-Button wählt man das Host-Programm aus. Anschließend wählt man die Taste an und belegt diese zum Beispiel mit dem Tastaturkürzel für die Soloschaltung einer Spur.

Wir konfigurieren sowohl Taster als auch den Drehregler über die zuvor installierte Applikation Audio Kontrol 1 Mapping. Diese startet beim Login automatisch und läuft permanent im Hintergrund. Hier definieren wir die jeweilige Funktion der Taster und des Drehreglers. Möglich sind hier sowohl Midi-Controller-Befehle als auch Tastaturbefehle einer Host-Applikation. Alle Belegungen sind speicherbar. Native Instruments liefert werksseitig eine große Auswahl an Zuweisungen für alle hauseigenen Programme, aber auch für Sequenzer- und Recording-Programme wie Cubase, Logic, Live oder Garageband, und unterstützt außerdem Applikationen wie iTunes, Photoshop CS 2, iMovie und Final Cut Pro.

Hohe Ansprüche an den Rechner

Die Wandler des Interface arbeiten hochauflösend in 24 Bit und bis zu 192 KHz und klingen ausgezeichnet. Diese hohe Auflösung hat allerdings ihren Preis: Die erforderliche Rechenleistung ist immens. Wer das Interface zum Beispiel mit einem G4-Mac oder einem iBook betreibt, wird mit einer niedrigeren Auflösung vorlieb nehmen müssen. Aber selbst dann klingen die Wandler immer noch hervorragend.

In einer realen Recording-Situation, in die wir Audio Kontrol 1 eingebunden haben, nehmen wir eine Saxophonspur zu einem bereits fertigen Playback auf. Der Saxophonist hat das Playback über den Kopfhörerausgang des Interface abgehört und dazu eingespielt. Hierbei stellt sich heraus, dass die Lautstärke des Kopfhörerverstärkers nicht ausreicht. Ähnlich dürfte es demnach einem DJ in einer Live-Situation ergehen. Hier besteht also Nachbesserungsbedarf.

Zusammen mit dem Interface liefert der Hersteller ein Softwarepaket. Es umfasst Guitar Combos, drei ausgekoppelte Amp-Simulationen aus Guitar Rig, Xpress Keyboards, die Lightfassungen von B4, FM7 und Pro53, und eine funktionsreduzierte Version der DJ-Software Traktor 3 namens Traktor LE.

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