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Empfehlung für Unentschlossene

30.05.2008 | 10:08 Uhr |

Uneinheitlich sind außerdem die Informationen über das Zusammenspiel mit WLAN-Netzen. Im Test funktionieren ein Macbook (verbunden mit Time Capsule) und ein Macbook Pro (verbunden mit einem Netgear-Router) mit Mac-OS X 10.5.3 besser als zuvor - Verbindungsabbrüche gehören in beiden WPA-geschützten Netzen der Vergangenheit an. Andererseits sehen wir bei einem Mac Mini, dass auch nach dem Update in sporadischen Abständen nach dem Kennwort für das WLAN-Netz gefragt wird. Verbindungsabbrüche melden außerdem einige Mac-Besitzer, die sich im WLAN-Netz über einen 802.1x-Server anmelden.

Noch immer leiden außerdem viele Macs unter einem Erinnerungsverlust nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand - das zuvor genutzte WLAN-Netz wird nicht mehr erkannt. Hier hilft die etwas aufwändige Methode, die Airport-Karte über das Menü rechts oben im Finder zu deaktivieren und nach kurzer Pause wieder zu aktivieren.

Bei uns sind zwei weitere Fehler, die seit Mac-OS X 10.5 auftreten, noch nicht behoben: In den Systemeinstellungen funktioniert der Knopf nicht, der nötig wäre, um ein Rechner-Zertifikat für eine VPN-Verbindung auszuwählen ("Systemeinstellungen > Netzwerk"; neuer VPN-Anschluß mit L2TP über IPSec, dann "Identifizierungseinstellungen..."). Wie bisher ist nur ein wenige Pixel großer Bereich unter dem Knopf "Wählen" (direkt unter dem Buchstaben "W" aktiv, klickt man dort mit der Maus, lässt sich das gewünschte Zertifikat auswählen.

Der zweite Fehler tritt reproduzierbar auf, wenn man Benutzernamen und Kennwort für Mac-OS X von einem zentralen Active-Directory-Server lädt. Öffnet man dann in den Systemeinstellungen den Bereich "Benutzer > Startobjekte", stürzen die Systemeinstellungen ab.

Empfehlung für Unentschlossene

Auf keinem unserer Macs hat das Update auf Mac-OS X 10.5.3 bisher Probleme gezeigt. Selbst anspruchsvolle Software wie Parallels Desktop, Vmware Fusion oder Word 2008 läuft - so gut oder schlecht wie zuvor. Da das Update eine ganze Reihe von Fehlern behebt und Sicherheitslücken stopft, raten wir im allgemeinen zur Installation. Vorsicht ist allerdings angebracht, wenn man eines der Apple-Programme verändert hat, das in der unten genannten Liste steht. Alle diese Programme werden beim Update geändert, deshalb kann es zum Beispiel sein, dass ein Werbeblocker für den Browser Safari nach dem Update auf 10.5.3 nicht mehr funktioniert und Safari zum Absturz bringt.

Wichtigste Empfehlung vor dem Update ist deshalb in jedem Fall ein möglichst vollständiges und aktuelles Backup aller Daten und Programme auf einer zweiten Festplatte. Wer dafür Time Machine nutzt, kann mit der relativ wenig Aufwand wieder zum Stand vor 10.5.3 zurück kehren.

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