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Ermittlungen gegen Apple wegen falscher Aktienoptionen eingestellt

28.12.2008 | 07:35 Uhr |

Ermittlungen gegen Apple wegen falscher Aktienoptionen eingestellt

Apple und seine leitenden Angestellten müssen keine Strafen mehr wegen der Unregelmäßigkeiten bei Aktienoptionen im Jahr 2006 fürchten. Das US-Justizministerium stellt im Juli die Ermittlungen gegen Apple und Apple-Manager wegen rückdatierter Aktienoptionen ein . Der Skandal drehte sich um Optionen, die Apple in den Jahren 1997 bis 2002 an führende Mitarbeiter ausgegeben hatte und führte zum Rücktritt des früheren Finanzchefs Fred Anderson und Apples Rechtsexpertin Nancy Heinen. Nachdem Anderson sich außergerichtlich mit der Security and Exchange Commission der USA auf eine Zahlung über 3,5 Millionen Dollar geeinigt hatte, läuft noch noch ein Zivilverfahren gegen Heinen, das im August mit einem Vergleich endet . Gegen Apple oder andere Mitarbeiter möchte das Justizministerium nach Prüfung der Fakten keine Klage erheben, so die mit dem Fall befassten Anwälte. Erst vor einigen Tagen wurde bekannt, dass zwei Anleger Schadensersatz fordern . Da das Strafverfahren gescheitert ist, dürften die Chancen für zivilrechtliche Ansprüche jetzt sehr schlecht stehen.

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