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Erste Benchmarks des M1: Schnellere SSD, passable Grafik

17.11.2020 | 10:33 Uhr | Halyna Kubiv, Peter Müller

Nach und nach erscheinen erste Benchmarks vom neuen M1-Chips von Apple. Die Zahlen können sich sehen lassen.

Auf Speed : In all der berechtigten Aufregung um den M1 ist beinahe untergegangen, dass die neue Rechnerarchitektur auch für schnellere SSDs sorgt. Apple selbst hatte das bereits am Rand erwähnt, der Speichercontroller des M1 sei in der Lage, zusammen mit der neuesten Flash-Technologie bis zu doppelte Geschwindigkeiten beim Lesen und Schreiben von Daten zu erreichen. Das bestätigt nun ein SSD-Benchmark aus dem Forum von Macrumors, nachdem das Macbook Air M1 mit 256 GB beim Lesen 2190 MB/s erreicht und beim Schreiben 2675 MB/s.

Im Vergleich mit dem Vorgänger, dem Macbook Air aus dem Sommer 2020, kommt der neue Rechner auf doppelt so hohe Geschwindigkeiten. Das gleiche Benchmark-Programm attestiert dem Gerät 1319 MB/s beim Lesen und 1007 MB/s beim Schreiben. Allerdings wurde Apple dafür kritisiert , etwas langsamere SSDs in den Macbook-Air-Modellen von 2019 und 2020 einzubauen.

SSD-Benchmarks des M1
Vergrößern SSD-Benchmarks des M1

Derweil erscheinen immer mehr Benchmarks der neuen Prozessoren, die auch andere Aspekte messen. So vergleicht der Blog " Hothardware " die eingebauten Grafikkarten beim M1 und Nvidia Geforce GTX 1050 Ti. Bei den Tests haben beide Grafikkarten Apples Schnittstelle Metal genutzt, man kann davon ausgehen, dass Nvidia als eine externe GPU per Thunderbolt 3 mit dem Rechner verbunden war. Die einzelnen Benchmarks wie T-Rex oder Manhattan bezeichnen der GPU von M1 eine klare Überlegenheit, allerdings handelt es sich bei Geforce GTX 1050 Ti um ein drei Jahre altes Modell der Nvidia-Grafikkarte, interessanter wären die Vergleiche mit den aktuellen Vertretern bei Nvidia und Radeon.

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