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Erste Schritte mit Mac-OS X 10.5 Leopard

22.10.2007 | 12:56 Uhr |

Mac-OS X 10.5 bringt viele interessante Funktionen mit. Zum verbesserten ­Finder kommen auch mit Spannung erwartete Extras wie Time Machine und Boot Camp. Aber das ist noch lange nicht alles – wie unser Überblick zeigt.

Mac-OS X 10.5 alias Leopard ist endlich da. Obwohl es für Juni angekündigt war, ließ Apple die Raubkatze erst im Oktober aus dem Sack. Der Grund für die Verzögerung: Angeblich hatte das iPhone zu viele Ressourcen gebunden. Und Leopard hat es in sich: Neben neuen Finder-Funktionen wie Cover Flow, Stapel und Quick Look liefert Apple auch spannende Extras mit, etwa das Backup-Programm Time Machine oder die lang ersehnte erste finale Version von Boot Camp. Dazu kommen viele Verbesserungen, auch in den mitgelieferten Programmen und Utilitys.

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen das neue System ausführlich vor. Viele Themen vertiefen wir anschließend noch in diversen Tutorials und Workshops, die den praktischen Einsatz der wichtigsten Leopard-Funktionen zeigen.

Schreibtisch und Stapel

Am neuen Schreibtisch stechen zunächst die milchig-transparente Menüleiste und das Dock mit 3D-Effekt ins Auge. Beides ist eher Geschmackssache. Die Veränderungen gehen aber natürlich über solche kosmetischen Effekte hinaus. Eine praktische neue Funktion sind „Stapel“. Sie entstehen, wenn man einen Ordner im Dock ablegt. Ein Klick darauf öffnet nun nicht mehr das zugehörige Fenster, sondern lässt die enthaltenen Objekte wie einen Springteufel aus der Kiste herausfahren. So können Sie sich sehr schnell einen Überblick über den Ordnerinhalt verschaffen und direkt jede Datei per Mausklick öffnen. Wird die Kette – bei Apple Fächer genannt – zu lang, zeigt Leopard die Objekte aus Platzgründen nebeneinander in einem „Gitter“ an. Ein weiterer Klick auf das Docksymbol lässt die Icons wieder verschwinden.

Falls Sie die kompaktere Anzeige bevorzugen, können Sie diese auch zur Standarddarstellung machen. Dazu öffnen Sie mit der rechten Maustaste das Kontextmenü des Docksymbols und wählen die Anzeige als Gitter statt Fächer. Das funk­tio­niert für jeden Ordner im Dock individuell. Öffnen Sie einen Stapel, so enthält die Anzeige ein zusätzliches Icon zum Öffnen des Fensters im Finder. Außerdem zeigen die Stapel im Docksymbol die Icons der enthaltenen Objekte übereinanderliegend an. Das zuletzt hinzugefügte Objekt liegt oben, die Sortierung lässt sich aber über das Kontextmenü ändern. Die Funktion „Aufspringende Ordner“ wirkt auch auf die Stapel-Ordner und öffnet das zugehörige Fenster im Finder.

Cover Flow

Die Finder-Fenster bieten nun eine vierte Darstellungsoption, die sich unter anderem über die Symbolleiste aktivieren lässt. Neben der bekannten Icon-, Listen- und Spaltendarstellung kennt der Leopard-Finder auch noch die von iTunes bekannte „Cover Flow“-Anzeige. Im oberen Teil des Fensters sehen Sie dabei große Icons, darunter eine normale Liste. Mit Cover Flow blättert man schnell und komfortabel durch die Objekte eines Ordners, wobei auch Scrollradmäuse unterstützt werden. Die Icons der Dokumente zeigen in vielen Fällen eine sehr detaillierte Vorschau. Das hilft ebenfalls, das Gewünschte zu finden – spätestens wenn Sie den Cover-Flow-Bereich etwas größer ziehen. Für die Darstellung der Miniaturen zeichnet die neue „Quick Look“-Funktion verantwortlich.

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