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Erweiterbare Struktur

10.04.2006 | 13:16 Uhr | Thomas Armbrüster

Erweiterbare Struktur

1996 brachte das W3C die Spezifikation für XML (Extensible Markup Language) auf den Weg. Mit dieser Entwicklung wurde angestrebt, eine weniger komplexe Variante von SGML für den Datenaustausch im Web und zwischen Computerprogrammen zu definieren. Zum anderen sollte die Beschränkung von HTML auf eine bestimmte Anzahl von verfügbaren Tags überwunden werden, die häufig dazu führte, dass an der HTML-Spezifikation vorbei neue Elemente und Funktionen verwendet wurden. Durch die beliebige Erweiterbarkeit (Extensible) bietet XML wesentlich mehr Flexibilität als HTML und trennt zudem strikt zwischen den Inhalten und ihrer Darstellung.

XML tritt aber nicht in direkte Konkurrenz zu HTML, da es nicht wie HTML ein anwendungsbezogenes Format ist, sondern eine Art Grammatik oder Metasprache darstellt, die definiert, wie XML-konforme Anwendungen auszusehen haben. Für die eigentliche Gestaltung von Webseiten kommt XHTML zum Einsatz. Es beruht weitgehend auf HTML 4.0.1, ist jedoch mit XML kompatibel. Neue Tags sind nicht hinzugekommen, man kann jedoch den Umfang erweitern.

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