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F1-Star Vettel geht mit iPhone auf Verbrecherjagd

25.05.2022 | 16:15 Uhr | Thomas Hartmann

Diesmal war es nicht ein Airtag, der nach dem Diebstahl zumindest zum Teilerfolg führte. Sondern es halfen Sebastian Vettels Airpods, die er über die ”Wo ist?”-App aufspüren konnte.

Diebe raubten den Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel in Barcelona aus, dieser jagte ihnen nicht mit dem Dienstwagen hinterher, sondern mit einem Motorroller – und verfolgte die Verdächtigen ein Stück weit mithilfe seines iPhones und der "App “Wo ist?“, die ihren Standort lokalisierte, weil sich Vettels Airpods in dem gestohlenen Rucksack befanden. Das berichtet die spanische Zeitung El Periódico (Bezahlschranke).

Passiert sei der Diebstahl, als Sebastian Vettel seinen Aston Martin (gemeint ist natürlich nicht sein Rennwagen, sondern ein ”reguläres” Straßenwagen-Modell des Automobil-Herstellers) vor dem für den Spanien-Aufenthalt gebuchten Hotel abstellte. Dort entwendeten Diebe den Rucksack des Rennfahrers aus dem Fahrzeug und begaben sich auf die Flucht. Sebastian Vettel habe daraufhin sofort die Verfolgung aufgenommen, anstatt erst die Polizei zu verständigen. Dazu nutzte er wie beschrieben aufgrund der  im Rucksack steckenden Airpods die ”Wo ist?”-App auf seinem iPhone.

Diebe stellen sich unerwartet schlau an

Zwar führte das letztlich nicht zum vollen Erfolg, die Diebe selbst konnte Vettel nicht aufspüren, was unter Umständen auch gefährlich hätte werden können. Doch diese hatten die Airpods inzwischen in einem Kurzwarengeschäft in eine Vase gesteckt, wohl, um sich vor der Verfolgung zu schützen. Wo sich Diebe, Rucksack und die Papiere des vierfachen Formel-1-Weltmeisters befinden, ist bisher nicht ermittelt.

Kürzlich war auch der Ferrari-Pilot Charles Leclerc Opfer eines Diebstahls – bei ihm war es eine sozusagen ”normale” Uhr im Wert von 320.000 US-Dollar. Ob man so etwas braucht, kann ja jeder mit dem nötigen Kleingeld nur für sich selbst entscheiden. Doch wieder gefunden hat Leclerc sie nicht , obwohl auch er zunächst die Verfolgung aufgenommen hatte und die Polizei Ermittlungen aufnahm. Freilich gab es hier auch keine eingebaute Möglichkeit zur Ortung. Kommentar aus der Redaktion: ”Hätte er besser eine Apple Watch getragen…”. Dafür kann man zwar wohl beim besten Willen nicht über 300.000 US-Dollar ausgeben – aber Versionen für über 100.000 US-Dollar der Apple Watch hat es auch schon gegeben . Aufgrund der eingebauten digitalen Ortung sozusagen mit integriertem Diebstahlschutz.

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