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FAZ-Buch: Entdeckungsreise durch die Welt des Fake

27.06.2019 | 11:08 Uhr | Thomas Hartmann

Durch die Digitalisierung hat sich die Art der Mediennutzung stark verändert. Aber wie ist Fake von Realität zu unterscheiden?

Der Medienprofessor Jörg Tropp setzt sich in seinem Buch ”Die Studentin, die nach Cannes wollte". Eine Erzählung über die Kunst, mit Fake zu leben” auf 112 Seiten mit der Frage auseinander, wie wir angesichts von Digitalisierung und intensiver Mediennutzung zum Beispiel in den sozialen Netzwerken die Welt sehen und auf welche Weise durch diese als ”Taktgeber” Öffentlichkeit, Politik und Privatleben weltweit beeinflusst werden. Verbunden mit der Frage, wie sich Fake und Fakt unterscheiden lassen.

Der Autor wählt für seine Darstellung die Form einer Erzählung, die den Leser durch die Welt des Fake führen sollen. Hier erfährt man, warum Fake ein grundlegender Bestandteil der Kommunikation ist und warum wir ihm nicht entfliehen können. Denn, so die These von Tropp: Menschliche Wahrnehmung ist immer Interpretation. Das Entweder-Oder von Wahr und Falsch ist nur die Oberfläche. Der Autor gibt Hinweise für einen verantwortungsvollen Umgang mit Fake, denn, so ist er überzeugt, ein authentisches Leben ist möglich, auch in der Allgegenwärtigkeit von Fake. Es liegt demnach allein in unserer Verantwortung, wie wir die Wirklichkeit erleben.

Jörg Tropp ist Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaft, insbesondere für Strategische Kommunikation und Medienökonomie. 2004 erhielt er den Ruf an die Hochschule Pforzheim.

Das FAZ-Buch ”Die Studentin, die nach Cannes wollte” erscheint als Hardcover mit Illustrationen (ISBN: 978-3-96251-065-7) und kostet 16 Euro. Weitere Informationen inklusive einer Leseprobe sowie die Bestellmöglichkeit gibt es online hier .

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