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Fazit

17.07.2006 | 14:37 Uhr | Stephan Wiesend

Fazit

Die Aktivitäts-Anzeige ist ein mächtiges Tool, das auch für Einsteiger interessant ist. Auch ohne Terminal-Kenntnisse hat man damit ein funktionsreiches Werkzeug zur Verfügung, mit dem man festgefahrene Prozesse beenden und Systemfunktionen überwachen kann. Für erfahrene Anwender lohnt sich aber auch ein Blick auf das Tool Bigtop.

Info: Prozesse, Programme und Dämonen

Jedes Programm ist nach Apples Terminologie ein Prozess respektive ein „Task“. Bei jedem Rechnerstart werden einige Dutzend unsichtbare Prozesse gestartet. Im Jargon des Unix-Systems BSD nennt man diese Prozesse „Daemons“ oder „Dämonen“. Unter Windows heißen derartige Hintergrundprogramme „Dienste“ oder „Services“. Oft erkennt man diese Prozesse an dem letzten Buchstaben des Namens:

Coreaudiod Das „d“ am Ende des Prozesses coreaudiod leitet sich von dieser Bezeichnung her. Coreaudiod zum Beispiel ist ein Prozess, der sich um die Audiokomponenten des Systems kümmert. Viele Prozesse sind nicht aktiv und wachen erst auf, wenn sie gebraucht werden. Der Dämon coreaudiod wird etwa aktiv, wenn man die Systemlautstärke des Mac ändert. Mehr Informationen über Hintergrundprozesse des Systems liefert oft das Terminal. So sieht man nach der Eingabe „man coreaudiod“ einige, wenn auch englischsprachige, Erklärungen.

Launchd Für den Start von Prozessen ist unter Mac-OS X 10.4 der Prozess launchd zuständig. Nach dem Unix-Kern ist launchd der erste gestartete Prozess, der folgerichtig die ID 1 erhält und aus Konfigurationsdateien die zu startenden Prozesse ausliest und startet. Je höher eine ID-Nummer ist, desto später wurde der Prozess gestartet. Für die Konfiguration von launchd ist das Hilfsprogramm launchctl zuständig. Wir empfehlen dessen Einsatz nicht, da man leicht die Stabilität von Mac-OS X gefährdet.

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