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Filemaker wird wieder Claris, Stamplay gekauft

07.08.2019 | 09:18 Uhr | Peter Müller, Halyna Kubiv

Die Apple-Tochter Filemaker steht vor großen Änderungen: Der alte Name ist zurück, dazu will die Firma neue Dienstleistungen anbieten.

Die Apple-Tochter Filemaker , Anbieter von Datenbank- und Workflowlösungen, kehrt nach 21 Jahren wieder zu ihrem alten Namen Claris zurück, wie das Unternehmen auf der 24sten Ausgabe seiner Entwicklerkonferenz DevCon bekannt gab. Damit verbunden ist die Übernahme des Unternehmens Stamplay, das darauf spezialisiert ist, Geschäftskunden Daten von Drittanbietern wie Box, DocuSign und anderen in seine Apps zu integrieren.

Claris bietet diesen neu integrierten Dienst als Claris Connect an. Dieser soll ein intuitives Interface anbieten, über das die Kunden – Unternehmen aller Größen – ihre Workflows über beliebige Cloud basierte Services automatisieren können. Claris Connect wird vom bisherigen Stamplay-CEO Giuliano Iacobelli geführt. Claris Connect werde ab dem Herbst per Einladung nutzbar sein und für eine breitere Kundenbasis ab 2020. Claris hat nach eigenen Angaben mehr als 50.000 Kunden und ist seit mehr als 80 Quartalen profitabel, weltweit gebe es etwa eine Million Filemaker-Nutzer. Mit der Verbindung von Kundenanwendungen und Cloud-Diensten will Claris mittelfristig seine Kundschaft verdreifachen.

Srini Gurrapu , der Produkt-Manager bei Filemaker bzw. Claris, erklärt, wohin die Reise demnächst gehen soll: Die Firma will eine neue Dienstleistung namens Claris Next Gen starten. Claris Next Gen baut auf den bisherigen Produkten von Filemaker und Stamplay auf und will im Business-Bereich Anwendungen anbieten, die die Workflows automatisieren, verkürzen und verbessern. Eine Siri-Shortcut-App für Geschäftskunden, also.

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