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Final Cut Pro X erlaubt Drittanbietersoftware

19.11.2018 | 08:12 Uhr |

Das professionelle Videoschnittprogramm Final Cut Pro X erhält mit dem Update auf Version 10.4.4 nicht nur neue Features, sondern öffnet sich auch für Erweiterungen von Drittanbietern.

Final Cut Pro X kriegt wieder ein Update spendiert. Und zwar eins mit weitreichenden Folgen. Denn: Die Videoschnittsoftware für Profis aus dem Hause Apple öffnet sich für Erweiterungen von Drittanbietern. Diese werden direkt in die Benutzeroberfläche integriert und können das Programm um viele Funktionen erweitern. Zu den ersten verfügbaren Erweiterungen gehört frame.io für kollaborative Workflows. Außerdem ist mit einer Erweiterung von Shutterstock ein direkter Zugriff auf die Mediendatenbank möglich. Bilder und Videos können in Final Cut Pro X durchsucht und auch direkt gekauft werden. Die Entwicklung ist der nächste Schritt in einem deutlich werdenden Trend. Apple öffnet seine Soft- und Hardware immer mehr für Kollaborationen mit Drittanbietern. Für uns als Konsumenten eine erfreuliche Entwicklung.

Neue Funktionen, bessere Performance

Darüber hinaus gibt es natürlich noch weitere Neuerungen in Final Cut Pro X. Das sogenannte „Batch sharing“ erlaubt das gleichzeitige exportieren von mehreren Clips oder Projekten. Bei der Farbkorrektur gibt es jetzt die Möglichkeit, Vergleichsbilder neben dem Vorschaubild anzeigen zu lassen. Und auch das Animationstool „Motion“ kriegt viele neue Features spendiert.

Die Performance soll sich vor allem dank des überarbeiteten Encoder „Compressor“ verbessern. Dieser wurde auf eine neue 64-Bit Engine aktualisiert, die in der Lage sein soll, den kompletten Speicher des Macs zu nutzen. Die Kompatibilität mit 32-Bit Codecs bleibt weiter bestehen.

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