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Firefox 72 verhindert Fingerprinting

10.01.2020 | 06:23 Uhr | Thomas Armbrüster

Cross-Site-Cookies zu blocken ist das eine, für das Tracking gibt es aber noch andere Methoden. Firefox unterbindet diese nun.

Das Update auf Firefox 72 behebt nicht nur einige Fehler und schließt Sicherheitslücken, sondern umfasst auch einige Neuerungen. So unterstützt der Browser nun auch auf dem Mac (und auch unter Linux) die Bild-in-Bild-Funktion für Online-Videos. So kann man sich ein Video weiter anschauen, während man andere Webseiten aufruft. Außerdem blockiert Firefox 72 jetzt standardmäßig Scripts, die einen Fingerabdruck (Fingerprint) des Browsers anhand von Browser-Einstellungen und Systemkonfiguration erstellen, um das Surfverhalten des Anwenders nachzuverfolgen. Neu ist auch, dass sich kein Fenster mehr öffnet, wenn Webseiten nachfragen, ob sie Nachrichten an den Browser senden dürfen. Dafür blendet sich in der Adresszeile jetzt eine Sprechblase ein.

Kritische Sicherheitslücke in Firefox geschlossen

 Einen Tag nach dem Update auf Firefox 72, mit dem schon mehrere Sicherheitslücken geschlossen wurden, hat Mozilla die Version 72.01 nachgeschoben. Mit dieser wird eine als kritisch eingestufte Sicherheitslücke geschlossen, die auch schon aktiv angegriffen wird. Von daher sollte man Firefox 72.01 umgehend installieren. Am einfachsten ruft man im Menü „Firefox > Über Firefox“ auf, woraufhin das Update installiert und der Browser neu gestartet wird. wird. Alternativ wird das Update automatisch installiert, wenn man dies in den Einstellungen von Firefox aktiviert hat.

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