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Fitbit Sense misst Hauttemperatur und Stress-Belastung

25.08.2020 | 15:00 Uhr | Halyna Kubiv

Fitbit hat nicht nur die Produktlinien Versa und Inspire aktualisiert, sondern auch einen komplett neuen Tracker vorgestellt: Sense.

Bei Fitbit Sense ist der Name Programm: Gleich zwei neue Messungen bringt der neue Fitbit-Tracker mit. Zum einen hat der Hersteller dem neuen GerÀt eine kontinuierliche Hauttemperatur-Messung spendiert, zum anderen kann der Nutzer seine körperliche Reaktion auf stressige Situationen aufzeichnen und analysieren.

Hauttemperatur-Messung

Auf der Unterseite des GerÀts befinden sich neben den neu gestalteten Herzfrequenz-Sensoren komplett neue Sensoren, die die Temperatur an der Haut messen können.

Fitbit Sense mit Hauttemperatur-Sensoren
VergrĂ¶ĂŸern Fitbit Sense mit Hauttemperatur-Sensoren
© Fitbit

Neben den punktuellen Messungen, die der Nutzer starten muss, misst das GerĂ€t die Hauttemperatur auch in der Nacht. Nach einiger Zeit hat die Fitbit-App genĂŒgend Daten, um einen normalen Verlauf der TemperaturĂ€nderungen festzustellen. Der Nutzer kann dann an Abweichungen erkennen, ob sich womöglich eine Krankheit anbahnt oder bei Frauen eine ZyklusĂ€nderung stattfindet.

Stress-Analyse

Laut Fitbit ist Sense der erste auf dem Markt verfĂŒgbare Tracker, der die elektrodermale AktivitĂ€t messen kann. Diese Messung dient dazu, kleinste elektrische Änderungen auf der Haut festzustellen. Laut Fitbit sind die eigenen Algorithmen schlau genug, um den Stress-Level des Nutzers zu erkennen. Dabei genĂŒgt es, wenn der Nutzer seine HandflĂ€che auf den Tracker auflegt und einige Zeit tief atmet. Dies kann in bestimmten stressigen Situationen passieren, Fitbit empfiehlt aber, auch nach MeditationsĂŒbungen den eigenen Stress-Level zu messen um Fortschritte nachzuverfolgen. Die App berechnet dann einen sogenannten Stress Index – Punkte, die neben der EDA-Messungen diverse Herzgesundheitsdaten und Schlafauswertung einbeziehen. Je höher die Punkte, desto niedriger die Stressbelastung.

Herzgesundheit

Mit Sense zieht Fitbit im Markt nach und liefert ein Elektrokardiogramm mit dem neuen Tracker. Der Nutzer muss entweder die ganze HandflĂ€che oder mehrere Finger auf die DisplayrĂ€nder auflegen, die Uhr misst dann das Kardiogramm. Allerdings wird wohl beim Verkaufsstart diese Funktion noch nicht verfĂŒgbar sein; nach Angaben des Unternehmens lĂ€uft gerade die ÜberprĂŒfung der FDA , die eine Voraussetzung fĂŒr das Freischalten auf dem US-Markt ist. Fitbit hat fĂŒr Sense den Herzfrequenz-Sensor ĂŒberarbeitet, mit dem neuen GerĂ€t kann man sich ĂŒber zu hohen oder zu niedrigen Puls benachrichtigen lassen. Im Herzauswertungs-Reiter der Fitbit-App wurden neue Metriken wie HerzfrequenzvariabilitĂ€t, Atemfrequenz und SauerstoffsĂ€ttigung aufgenommen. Allerdings sind diese wohl zunĂ€chst nur fĂŒr US-Nutzer zugĂ€nglich.

VerfĂŒgbarkeit

Fitbit Sense kann man ab heute im Fitbit-Shop fĂŒr 330 Euro bestellen. Den Tracker gibt es in zwei Farbvarianten: Schwarz und Gold mit weißem Armband. Der Hersteller verspricht sechs Tage Akkulaufzeit nach einer Ladung.

Neben Sense hat Fitbit heute auch die nÀchsten Generationen von Versa und Inspire vorgestellt.

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