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Fitbit stellt Notfallbeatmungsgerät Fitbit Flow vor

09.06.2020 | 09:54 Uhr | Halyna Kubiv

Neues und kostengünstiges Notfallbeatmungsgerät von Fitbit soll den Ärzten bei der Versorgung von Covid-19-Kranken helfen.

Fitbit stellt nun neben den Fitnesstrackern auch Notfallbeatmungsgeräte her. Der Hersteller aus Kalifornien hat letzte Woche für sein neuestes Produkt eine Zulassung der FDA, der Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde in den USA erhalten. Alledings handelt es sich hierbei um eine beschleunigte Zulassung, die nur für Zwecke der Bekämpfung und während der Covid-19-Pandemie gelten soll.

Fitbit Flow , so heißt das Notfallbeatmungsgerät von Fitbit, soll nicht die stationären Beatmungsgeräte in den Krankenhäusern ersetzen, sondern nur dann in den Einsatz kommen, wenn keine der üblichen Geräte mehr verfügbar sind. Fitbit hat seinen Flow aus einem Beatmungsbeutel entwickelt, allerdings ist mit dem neuen Produkt eine entfernte und komplett automatisierte Beatmung möglich. Flow bringt eine Reihe von Sensoren und ein Aluminium-Gerüst, das Sauerstoff-Behälter, Überwachungs-Displays und -Alarme unterbringt. Laut " The Verge " peilt Fitbit einen Preis von 5.000 USD an, die Beatmungsgeräte für die Intensivstation bewegen sich eher im fünfstelligen Bereich. Die Produktion sollte noch in diesem Monat starten.

Das Beatmungsgeräte von Fitbit ist aus den Anforderungen von Ärzten und Rettern entstanden. Der Hersteller weist darauf hin, dass Flow leichter zu erlernen und weiter zu bedienen sein wird als stationäre Beatmungsgeräte.

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