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Fotodrucker im Test

24.11.2008 | 00:00 Uhr

Fotodrucker im Test

Fotospezialisten f├╝r 100 Euro

Bis zu sechs Farben verwenden Tintenstrahl-Fotodrucker heutzutage, doch bereits mit vier Tinten lassen sich beeindruckende Ausdrucke in Fotoqualit├Ąt erzeugen. Die neue Druckergeneration zeigt, wie das geht. Lesen Sie den Test am Dienstag, den 18.11.

Von Markus Schelhorn (18.11.2008)

Fotodrucker, die nur bis zum A4-Format ausgeben, gibt es wenige. Momentan stellen nur Canon, Epson und HP Tintenstrahl-Fotodrucker her, die anderen konzentrieren sich auf Multifunktionsdrucker. Wir testen drei Modelle f├╝r einen St├╝ckpreis von jeweils 100 Euro.

Ausstattung

Die Ausstattung der Drucker reicht von einfach wie beim Stylus Photo R285 von Epson bis ├╝ppig wie beim HP Photosmart D5460. Dazwischen liegt Canons Pixma iP4600. Als einziger Drucker im Test bietet der Photosmart D5460 Steckpl├Ątze f├╝r alle g├Ąngigen Speicherkarten sowie ein Farbdisplay f├╝r den Druck ohne Rechner. Auch rote Augen entfernt der Drucker beim Direktdruck auf Wunsch. Die Speicherkarten erscheinen ├╝brigens wie USB-Speichersticks auf dem Mac-Schreibtisch als Symbol, vor dem Entfernen aus dem Kartensteckplatz sollte man die Speicherkarte am Mac abmelden. Der Pixma iP4600 bietet eine Pictbridge-Schnittstelle f├╝r den direkten Druck von einer Digitalkamera oder einem Camcorder. USB-Speichersticks unterst├╝tzt der Canon-Drucker nicht.

Tinten

Gut gef├Ąllt uns, dass alle Drucker einzeln tauschbare Tinten verwenden, Kombipatronen w├╝rden hier mit der Zeit ins Geld gehen. Sechs Tinten verwendet der Stylus Photo R285, neben Schwarz und den drei ├╝blichen Farben dar├╝ber hinaus helles Magenta und helles Zyan. Mit einer zus├Ątzlichen Graupatrone ger├╝s-tet bringt es der Photosmart D5460 auf f├╝nf Farben. Zwar hat auch der Pixma iP4600 f├╝nf Tinten, von denen er jedoch wie bei vielen Pixma-Modellen ├╝blich nur vier f├╝r den Fotodruck verwendet - die f├╝nfte Patrone beinhaltet pigmentierte Schwarztinte f├╝r den Textdruck auf Normalpapier.

Nach einem Tausch der Tinten sollte man den Druckkopf ausrichten, damit die D├╝sen optimal aufeinander ausgerichtet sind. Hier zeigt sich der Stylus Photo R285 unkomfortabel: Nach dem Tintentausch justiert er den Druckkopf nicht automatisch, den Hinweis darauf vermissen wir. Vielmehr muss man den Druckkopf im Epson-Dienstprogramm selbst ausrichten. Dazu druckt das Ger├Ąt ein Justage-Blatt aus, anhand dessen man selbst die am saubersten gedruckten Felder angibt.

Bei allen getesteten Modellen lassen sich die Tinten einzeln tauschen

Komfortabler ist das Ausrichten des Druckkopfs bei den beiden Druckern von Canon und HP. Nach dem Wechseln der Tintenpatrone justieren sich beide Drucker automatisch. Man sollte allerdings aufpassen, dass kein Fotopapier im Papierschacht liegt. Denn f├╝r die Justage brauchen die Drucker ein A4-Blatt.

W├Ąhrend unseres Testdurchlaufs mit zehn A4-Fotos sowie zehn 10 x 15 cm gro├čen Fotos und 20 Textseiten, teils mit Grafik, verbraucht der Epson-Drucker die Farben Helles Cyan, Helles Magenta und Gelb. Der HP-Drucker gibt nur eine Warnung aus, dass Gelb zur Neige geht. Vergleichsweise sparsam geht der Canon-Drucker zu Werk, hier sind nur wenige Tinten nach dem Testlauf etwa zur H├Ąlfte verbraucht.

Die Tinten f├╝r den Epson-Drucker kosten je zehn Euro. Die Patronen des Deskjet D5460 gibt es mit zwei F├╝llmengen. Zum Lieferumfang geh├Ârt die kleinere Patrone, daher verwenden wir sie im Test. Die Patronen kosten acht Euro (Schwarz: neun Euro), die gro├če F├╝llmenge liegt bei 17,60 Euro (Schwarz: 26 Euro). Rund elf Euro kosten die Tintenpatronen von Canon pro St├╝ck, nur die gr├Â├čere Schwarztinte f├╝r den Textdruck ist einen Euro teurer.

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