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Fujitsu will 2002 in den Handheld-Markt einsteigen

08.10.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit Fujitsu wird nun ein weiterer japanischer Elektronikkonzern in den Markt für PDAs (Personal Digital Assistants) einsteigen. Wie das Unternehmen am Freitag in Tokio bekannt gab, sollen erste Handhelds bis spätestens März 2002 auf den Markt kommen. Die Geräte, die weltweit ausgeliefert werden, sollen mit dem gerade vorgestellten neuen Microsoft-Betriebssystem "Pocket PC 2002" (Computerwoche online berichtete) arbeiten. "Unsere PDAs werden Hochleistungswerkzeuge für integrierte mobile Lösungen in den Bereichen Sales-Force-Automation, Supply-Chain-Management und anderen Geschäftsanwendungen sein", erklärte Chiaki Itoh, Group President von Fujitsus Personal-Systems-Business-Gruppe.

Auch Casio wird seine Modelle Cassiopeia "E-125" und "EM-500" mit dem Windows-CE-Nachfolger bestücken. Toshiba, NEC und Samsung wollen in Kürze ebenfalls PDAs auf Basis des Microsoft-Systems herausbringen. Führend am japanischen Markt ist jedoch seit Jahren Sharp mit seiner "Zaurus"-Handheld-Linie, die ein eigenes Betriebssystem enthält. Sony brachte im vergangenen Jahr ebenfalls seinen ersten PDA namens "Clie" mit Palm-OS auf den Markt. Sanyo Electrics Geräte wiederum laufen unter dem Symbian-Betriebssystem "Epoc".

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