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Funkstille: Noch immer schlechte Airport-Verbindung mit Mac Pro und iMac

08.12.2006 | 13:37 Uhr |

Betroffene Mac-User zählen die Tage, doch Apple lässt sich weiter Zeit: Bereits drei Monate ist es nun her, dass der Mac-Hersteller neue iMac-Modelle mit Core 2 Duo-Prozessor auf den Markt gebracht hat, ungefähr seit der gleichen Zeit gibt es auch Mac Pros mit eingebauter Airport-Karte zu kaufen.

Macbook Familie
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Die Anbindung ans drahtlose Netz aber ist zahlreichen Anwenderberichten zufolge kaum zu gebrauchen: Unzuverlässig und schrecklich langsam, klagen sie. Sie warten noch immer auf Hilfe.

Wer eines der aktuellsten iMac-Modelle sein Eigen nennt oder einen Mac Pro mit eingebauter Airport-Karte besitzt, hängt entweder mit einem Kabel am Netzwerk oder ärgert sich vielleicht über einen katastrophalen Datendurchsatz. Schuld ist dann mehreren Quellen im Internet zufolge der für die WiFi-Anbindung zuständige Broadcom-Chip 43XX. Laut der Seite MacBidouille, die heute ebenfalls auf die verstrichene Frist hinweist , ist der Unheilstifter leicht zu identifizieren: Gibt man im Terminal den Befehl ioreg | grep AirPort ein und erhält als Antwort AirPort_Brcm43xx, so steckt der Problem-Chip im Mac. Mit Mac OS X 10.4.8 soll der Broadcom 43XX noch schlechter funktionieren als mit Version 10.4.7, das könnte aber auch der subjektive Eindruck manches Anwenders sein. Als sicher jedenfalls gilt: Ob man auf seinem Intel-Rechner nun Mac OS X oder Windows XP einsetzt, ist völlig egal - der Datendurchsatz der Funkverbindung kommt nicht über 500 Kilobit pro Sekunde hinaus und bewegt sich meist sogar deutlich darunter. Außerdem ist die Reichweite der internen Airport-Karte so gering, dass man selbst bei unmittelbar neben dem Mac stehenden Routern nicht die höchste Stufe erreicht. Dabei scheint es gar kein Hardware-Problem zu geben. Denn unter Windows Vista soll der Broadcom-Chip laut mehreren Anwenderberichten ohne Einschränkungen funktionieren. Damit dürfte das ganze Problem letztlich auf einen fehlerhaften Treiber zurückzuführen sein. Apple soll bereits an einer Lösung arbeiten. Wie lange noch?

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