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Garmin-Hack: Erpresser forderten 10 Mio. US-Dollar

27.07.2020 | 15:12 Uhr | Denise Bergert

Garmin ist zum Opfer einer Ransomware-Attacke mit WastedLocker geworden. Die Erpresser fordern zur Freigabe der Daten ein Lösegeld in Höhe von zehn Millionen US-Dollar.

Am vergangenen Donnerstag ist Garmin Opfer einer Ransomware-Attacke geworden. Die Malware WastedLocker hat Firmendaten verschlüsselt und fordert für deren Freigabe ein Lösegeld. Laut BleepingComputer beläuft sich die Summe auf zehn Millionen US-Dollar. Eine Bestätigung seitens Garmin gibt es dafür jedoch noch nicht.

Durch den Angriff wurden in den vergangenen Tagen unter anderem die Online-Services von Garmin Connect für die Fitness-Apps und -Wearables des Unternehmens sowie die Flugdatenbanken für Drohnenpiloten lahmgelegt. Auch die Callcenter von Garmin waren offline. Als Sicherheitsmaßnahme hat Garmin alle Datenbanken und Mitarbeiter-Computer abgeschaltet, um eine weitere Verbreitung der Erpresser-Software zu vermeiden.

In seinen FAQs erklärt das Unternehmen, dass es "keine Hinweise" darauf gebe, dass im Zuge der Attacke Nutzerdaten wie Aktivitätsprofile, Zahlungsdetails oder Kontaktinfos entwendet wurden. Garmin Connect ist mit beschränkten Funktionen seit heute wieder online . Garmin Golf und Garmin Live funktionieren ebenfalls wieder. Weitere Dienste sollen in den nächsten Tagen wieder hergestellt werden.

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