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Geduldsprobe Export

30.08.2008 | 00:00 Uhr

Geduldsprobe Export

Den fertigen Film kann man in iMovie in einer bildschirmf√ľllenden Ansicht abspielen. Wer mehr will, muss mit den Befehlen im Men√ľ "Bereitstellen" arbeiten. Filme lassen sich direkt an iTunes √ľbertragen, oder in die Medien√ľbersicht von iDVD und iWeb. W√§hlt man diesen Befehl, erscheint ein Einstellungsraster. Wer nur daran interessiert ist, den Film auf DVD zu bringen, w√§hlt allein die Option "Gro√ü" und klickt auf "Ver√∂ffentlichen". Anschlie√üend legt man in iDVD ein neues Projekt an im Seitenverh√§ltnis "Breitbild (16:9)" und √ľbernimmt dort das Projekt aus der Mediathek.

Wer Software wie Toast von Roxio f√ľr die Herstellung einer HD-DVD verwenden will, arbeitet besser mit dem Befehl "Bereitstellen > Mit Quicktime exportieren" und definiert dort die empfohlenen Einstellungen der Zielsoftware.

TIPP Wer später mit dem Programm Finalcut von Apple an der Produktion weiterarbeiten möchte, wählt den Befehl "Bereitstellen > Final Cut XML exportieren". Dabei werden leider viele Arbeitsschritte von iMovie ignoriert. Beispielsweise werden Übergänge als Blenden dargestellt oder Titel, Voiceover, Toneffekte und Musikspuren nicht exportiert.

Fazit

HD-Videos lassen sich in iMovie importieren und bearbeiten; bei der Ausgabe schwächelt die Software aber. Hier zeigen wir deshalb, wie man meisterliche Videos in adäquater Qualität auf Bluray-Disk ausgibt . Wermutstropfen dabei: Das ist nur mit der Software Toast 9 von Roxio möglich.

Info AVCHD archivieren

Die aktuellsten Camcorder speichern die Videos auf Festplatte oder Speicherchip ("SD Card" oder "Memorystick"). Das ist erst möglich, seitdem Matsushita (Panasonic) und Sony eine neue Methode zur Kompression der Videos veröffentlicht haben: AVCHD (auf Basis von MPEG-4). Damit lassen sich Videos in hoher Qualität (bis zu 1920 x 1080 Bildpunkte) in recht kleinen Dateien speichern; pro Gigabyte sind rund 25 Minuten Film möglich.

Die Archivierung kann man am Mac deshalb zum Beispiel mit dem Festplatten-Dienstprogramm erledigen. Dazu schlie√üt man den Camcorder (oder ein Leseger√§t f√ľr den Speicherchip) an den Mac an, startet aber nicht iMovie, sondern das Festplatten-Dienstprogramm. Dort w√§hlt man links in der Liste den Namen aus, den der Camcorder-Hersteller f√ľr den Chip oder die Festplatte gew√§hlt hat, zum Beispiel "Canon" (manchmal aber auch "No Name"). Anschlie√üend gen√ľgt der Klick auf den Knopf "Neues Image". Als Image-Format w√§hlt man "Nur lesen", Speicherort und Name kann man frei w√§hlen.

Ein solches Image ist dann eine identische Kopie des Originalfilms. √Ėffnet man das Image mit einem Doppelklick l√§sst sich in iMovie der Import erneut starten - iMovie h√§lt das Image f√ľr einen Camcorder.

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