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Geräte für Gelegenheitsfilmer und Ambitionierte

24.11.2008 | 00:00 Uhr

Geräte für Gelegenheitsfilmer und Ambitionierte

Sony fokussiert sich mit dem HDR-SR12 auf unerfahrene sowie Gelegenheitsfilmer: Der große Touchscreen bietet zwar eine gut funktionierende Bereichsauswahl für Belichtung oder Fokus, direkten Zugriff beispielsweise auf die Verschlusszeit gibt es jedoch nicht. Die Stärke des Sony HDR-SR12 ist daher auch sein Display, mit 3,2 Zoll Größe und 921 600 Pixel gehört es aktuell zu den besten am Markt. Canon und JVC bleiben bei der bewährten Strategie, manuelle Funktionen per Joystick und Menüführung anzubieten. Das Konzept des Canon HG21 ist allerdings deutlich ausgereifter als das des JVC-Geräts: Erst nach zweimaligem Druck auf die "Auto"-Taste gibt es in dessen Menü einen zusätzlichen Unterpunkt mit den manuellen Funktionen. Will man etwa den manuellen Weißabgleich auswählen, sind daher insgesamt zwölf Tastendrücke nötig, beim Canon HG21 benötigt man dafür maximal vier.

Am Ton nicht gespart

Kaum ein Hersteller leistet sich in dieser Preisklasse noch Schwächen in der Tonausstattung, und so verfügen bis auf den Sony HDR-SR12 alle Geräte im Test über einen Mikrofoneingang samt manueller Aussteuerung und Kopfhöreranschluss. Der Sony-Camcorder bietet dagegen nur eine zweistufige Anpassung des Mikrofonpegels, außerdem erschwert er genauso wie der Canon HG21 das Andocken von Fremd-Equipment durch eine eigene Zubehörschuhgröße. Dafür kann er wie der Panasonic in 5.1-Sourround aufzeichnen, die Modelle von Canon und JVC bieten nur Stereoton. Indes: Importiert man mit iMovie oder Final Cut die Videos, bleibt nur Stereoton übrig.

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