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Gerücht: Apple plant Bug-Bounty-Programm für MacOS

06.08.2019 | 16:32 Uhr | Denise Bergert

Apple will aktuellen Gerüchten zufolge ein Bug-Bounty-Programm für Sicherheitslücken in MacOS starten.

Apple will voraussichtlich noch in diesem Jahr ein Bug-Bounty-Programm für sein Betriebssystem MacOS einführen. In dessen Rahmen werden Sicherheitsexperten und Entwickler belohnt, die Sicherheitslücken in MacOS aufspüren und an Apple melden. Ein solches Programm existiert aktuell bei Apple nur für iOS. Dem Branchenmagazin Forbes zufolge, könnte Apple jedoch auf der Black Hat Sicherheitskonferenz ein entsprechendes Programm für MacOS ankündigen.

Für das Bug-Bounty-Programm für iOS-Geräte plant Apple den Gerüchten zufolge in diesem Jahr ebenfalls einige Änderungen. So will Apple Sicherheitsexperten mit Quasi-Jailbreak-iPhones versorgen. Dabei soll es sich um Entwickler-Geräte handeln, die mehr Zugriffsmöglichkeiten erlauben, als herkömmliche iPhones aus dem Handel. Durch diesen erweiterten Zugriff will Apple Sicherheitsexperten das Aufspüren möglicher Sicherheitslücken einfacher machen. Die neuen Entwickler-Geräte sollen jedoch nicht ganz so offen sein wie die freigeschalteten Modelle, die in den vergangenen Jahren an Apple-Entwickler und Mitglieder des internen Sicherheitsteams ausgehändigt wurden. Das Programm, an dem nur Entwickler mit Einladung teilnehmen dürfen, soll auch dafür sorgen, dass weniger Developer-Geräte auf dem Schwarzmarkt landen, wie das in der Vergangenheit der Fall war.

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