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Gerüchteküche: iMacs und iBooks im Februar?

11.01.2001 | 00:00 Uhr |

Wer bei Apples Neuvorstellungen Consumer-Produkte vermisst hat, darf sich wohl auf die nächste Macworld Expo freuen, die in sechs Wochen in Tokio stattfindet.

Die Macworld Expo in San Francisco steht ganz im Zeichen der Highend-Macs. Apple-Chef Steve Jobs hat auf seiner Eröffnungsrede zur Messe keine Consumer-Rechner vorgestellt, dafür aber ein neues Konzept, das im Gegensatz zu der vorgestellten Hardware überwiegend auf den Heimbereich zugeschnitten ist.

Höchste Zeit also, neue Macs für zu Hause vorzustellen. Vermutlich möchte Steve Jobs ein Ass im Ärmel behalten und neue iMacs, iBooks und Power Mac G4 Cubes erst Ende Februar auf der Macworld-Expo in Tokio präsentieren. Das Ass könnte Steve Jobs brauchen, wenn er am 17. Januar die endgültigen Ergebnisse vom ersten Quartal 2001, das am 31. Dezember 2000 endete, präsentiert. Das Ergebnis könnte wieder wenig rosig ausfallen. Außerdem hat Apple jetzt noch Zeit, bis Februar Lagerbestände an iMacs und iBooks abzubauen.

Nach dem Zeitalter der Produktivität (Anfang bis Mitte der 90er Jahre) und dem Zeitalter des Internets (Mitte der 90er bis jetzt) soll nun also das Zeitalter des "Digital Lifestyle" beginnen, so Steve Jobs. Ein Rechner dient zunehmend auch als "Digitaler Hub", eine Art Basisstation für DV-Camcorder, Digitalkameras, DVD-Player für die Hifi-Anlage, tragbare MP3-Geräte und Handhelds. Technisch sind die Apple-Rechner dank Firewire- und USB-Anschlüssen seit längerem für diese Aufgabe gewappnet, allerdings fehlte bis dato noch die nötige Programmunterstützung. Die liefert Apple nun mit iTune und iDVD.

Markus Schelhorn

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