1001234

Geschwindigkeit

30.08.2008 | 00:00 Uhr

Geschwindigkeit

D-Lightning: Die Nikon D60 bietet am Auslöser eine Taste um die D-Lightning-Funktion zu aktivieren. Diese kann man aber auch nach der Aufnahme über das Kameramenü verwenden, das spart Zeit bei der Aufnahme.
Vergrößern D-Lightning: Die Nikon D60 bietet am Auslöser eine Taste um die D-Lightning-Funktion zu aktivieren. Diese kann man aber auch nach der Aufnahme über das Kameramenü verwenden, das spart Zeit bei der Aufnahme.

Der Autofokus (AF) arbeitet bei allen Kameras ausgesprochen flott. Die Auslöseverzögerung, also die Zeit, die vergeht, bis ein bereits fokussiertes Motiv nach dem Durchdrücken des Auslösers aufgenommen wird, ist vernachlässigbar. Mit drei AF-Messfeldern kommt die Olympus E-520 und die Nikon D60 aus. Neun Messfelder nutzt die Canon EOS 450D und die Sony Alpha 350 und auf gar elf Messfelder bringt es die Pentax K200D. Bei den Kameras lassen sich auf Wunsch die Messfelder individuell anwählen, das klappt mit der Canon EOS 450D am komfortabelsten.

Deutlicher unterscheiden sich die Kameras bei der Serienbildgeschwindigkeit: Hier ist die Canon EOS 450 mit 3,5 Bildern pro Sekunde die Schnellste. Diese Geschwindigkeit hält sie bis etwa 53 JPEG-Aufnahmen in höchster Qualität durch. Einen eben so schnellen Antritt hat die Olympus E-520, jedoch braucht sie nach zehn aufgenommenen Bildern erst einmal eine Verschnaufpause, um die Bilder auf die Speicherkarte zu schreiben. Rund drei Bilder pro Sekunde schafft die Nikon D60 in Folge, allerdings nur bei manuellem Fokus. Recht langsam ist die Pentax K200D, die entweder knapp drei Bilder pro Sekunde schafft - allerdings nur vier in Folge - oder 1,1 Bilder pro Sekunde bis die Speicherkarte voll ist. Mit 2,5 Bildern pro Sekunde liegt die Sony Alpha 350 im Mittelfeld.

WeiĂźabgleich

Gerade Innenaufnahmen geben Kameras oft mit zu warmen Farben wieder. Im Test zeigt die Canon EOS 450D mit dem automatischen Weißabgleich das ausgewogenste Ergebnis. Dennoch kann ein manuelles Setzen des Weißpunkts gerade bei gemischten Lichtverhältnissen nützlich sein. Und hier ist die Canon EOS 450D nicht komfortabel. Zwar bietet sie einen eigenen Knopf für den Weißabgleich, dank dessen man schnell durch die verschiedenen Weißabgleich-Profile navigieren kann, aber leider arbeitet der manuelle Weißabgleich äußerst umständlich. Zunächst muss man eine weiße Fläche fotografieren und vorher den Autofokus ausschalten. Dann wählt man im Menü den Punkt Custom WB und das entsprechende Bild. Erst dann kann man diese Einstellung unter der manuellen Einstellung des Weißabgleich-Menüs nutzen. Ähnlich umständlich ist es bei der Nikon D60, der Sony Alpha 350 und der Pentax K200D. Am einfachsten lässt sich der manuelle Weißpunkt bei der Olympus E-520 setzen, dazu muss man aber die Voreinstellung der Funktionstaste "Fn" ändern, die zuvor mit dem Ein-Ausschalten der automatischen Gesichtserkennung belegt ist.

Macwelt Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
1001234