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Google-Chef Schmidt: Internet wird "verschwinden"

16.01.2015 | 07:55 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Auf dem Wirtschaftsforum in Davos hat Google-Chef Eric Schmidt das "Verschwinden des Internets" prognostiziert. Das meinte er.

Auf dem Wirtschaftsforum in Davos sagte Google-Chef Eric Schmidt am Donnerstag vor hochrangigen Vertretern aus der Politik und Wirtschaft zum Thema "Die Zukunft der digitalen Ökonomie". Auf die Frage, wie seine Vorhersage fĂŒr die Zukunft des Internets sei, sagte Schmidt: "Ich werde die Frage ganz einfach damit beantworten, dass das Internet verschwinden wird."

Er meinte aber nicht damit, dass das Internet nicht mehr existieren wird, sondern das dessen Nutzung irgendwann so selbstverstĂ€ndlich sein wird, dass das Internet einfach in den Hintergrund rĂŒcken wird. Es werden irgendwann einfach selbstverstĂ€ndlich sein, dass egal wo sich der Mensch befindet und welches GerĂ€t er nutzt, das Internet einfach da ist. Alle Dinge wĂŒrden dann mit dem Internet in Verbindung stehen, so dass das Internet stĂ€ndig Teil der eigenen PrĂ€senz sein werden.

"Stellen Sie sich vor, dass Sie in einen Raum gehen werden, und dieser Raum dynamisch sein wird", sagte Schmidt und weiter: " Sie werden mit allen Dingen in diesem Raum auf Wunsch interagieren können."

Diese Zukunft, zu der auch das Internet der Dinge gehört, biete nicht nur Technologie-Unternehmen große Chancen. Millionen neuer Jobs werden weltweit entstehen. FĂŒr jede neue Arbeitsstelle im Technologiebereich, sagte Schmidt, werden auch sieben neue Stellen im Nicht-Technologie-Bereich entstehen.

An der Diskussionsrunde "The Future of the Digital Economy" nahmen zahlreiche namhafte GrĂ¶ĂŸen der IT-Industrie teil. Neben Eric Schmidt auch Microsoft-Chef Satya Nadella, Facebook-COO Sheryl Sandberg und Vodafone-CEO Vittorio Colao. Das komplette GesprĂ€ch finden Sie in diesem Video.

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