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Google Fit ist nun für iOS verfügbar

25.04.2019 | 13:58 Uhr | Halyna Kubiv

Google hat endlich seine Google Fit App auch für das iPhone angepasst. Somit können iPhone-Inhaber auch zu den Android-Watches greifen.

Als iPhone-Nutzer hatte man bis zuletzt mehr Auswahl bei den Fitness-Trackern und diversen Smartwatches als beispielweise die Android-Fraktion: Neben der iOS-exklusiven und teuren Apple Watch stehen einem iPhone-Inhaber all die Fitbit-, Fossil- Samsung-Watches zur Verfügung. Fitbit betreibt eine eigene digitale Plattform für die digitalen Gesundheitsdaten, bei den weiteren Smartwatches konnte man über die Webseite zumindest teilweise die Daten synchronisieren, bis Google sein Fit-Portal fürs Web im März 2019 eingestellt hat . Die iOS-App für Google Fit gab es nicht.

Das ändert sich ab heute: Im App Store kann man nun Google Fit – Aktivitätstracker herunterladen. Die App erlaubt es, eine unterstützte Android-Smartwatch mit dem iPhone zu betreiben und die Daten zu überwachen. Das Design ist in etwa an die Aktivitäts-App für iOS angelehnt: Der Nutzer muss die Ringe für Kardiopunkte und Aktivitätsminuten schließen, indem er sich während des Tages genügend bewegt. Verfügt die Android-Smartwatch über einen integrierten Herzfrequenzsensor, werden die Daten in der App eingeblendet – eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Zustand von vor zwei Jahren, als wir gezwungenermaßen nur auf die Webseite zurückgreifen mussten.

Was nicht funktioniert, ist die bilaterale Anbindung an die Health-App des iPhones. Zwar kann der Nutzer den Zugriff auf die Health-Daten gewähren, davon profitiert nur Google, indem sich der Betreiber diese Daten ansehen kann. Die Daten von der Android-Smartwatch bleiben jedoch ausschließlich in der Google-Fit-App und werden nicht mit der Health-App synchronisiert.

Dies ist wohl, genauso wie bei Fitbit, eine politische Entscheidung Googles. Technische Hürden für vernünftige Health-Synchronisation hat Apple seit Jahren abgeschafft. Die geneigten Entwickler können sich im Developer-Portal alle nötigen Unterlagen, Hilfsdokumente etc. herunterladen. Wir würden an der Stelle empfehlen, bei der Einrichtung keinen Zugriff auf die Health-Daten zu erlauben. Davon profitiert nur der übermäßig neugierige Konzern und nicht die Nutzer.

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