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Google setzt auf Menschen statt Maschinen

17.07.2008 | 16:10 Uhr |

In Zukunft will Google mit Hilfe der Nutzer bessere Suchergebnisse erreichen. Dazu sollen die Nutzer die Ergebnisse bewerten.

Wer nach Probleml├Âsungen f├╝r den Mac sucht, der wird mit Google vielleicht f├╝ndig, aber suchen Sie mal nach einem Ger├Ątetreiber f├╝r Windows-PCs: Die ersten zehn Links f├╝hren oft ins Leere oder auf dubiose kostenpflichtige Angebote - ein extremes Beispiel f├╝r ein allgemeines Problem. Eine Mischung aus Digg und Google-Suche sollte es geben. Gibt es: von Google.

Das Problem betrifft nicht nur Bereiche, in denen Bauernf├Ąnger schnelle Einnahmen vermuten. Auch dar├╝ber hinaus f├╝hrt eine Google-Suche nicht immer zum gew├╝nschten Ergebnis: Die besten Treffer stehen eben nicht zwingend oben. Hinter Google stehen gigantische Computer, die laufend das Web durchforsten und Fundst├╝cke nach zuvor festgelegten Techniken sortieren. Maschinen werden zwar immer intelligenter, der Mensch davor ist ihnen aber noch immer um L├Ąngen ├╝berlegen. Das hat nun auch Google kapiert und baut ├Ąhnlich wie bei Wiki Search den Faktor Mensch in die Suche ein: Viel mehr als ein Plus- und ein Schlie├čen-Symbol sind es nicht, die einzelne Versuchskaninchen im Moment zus├Ątzlich in ihren Google-Ergebnissen zu sehen bekommen - der Anbieter w├Ąhlt sie anscheinend nach dem Zufallsprinzip aus.

In einem Videoclip zeigt das Blog TechCrunch die Funktionsweise der neuen Google-Suche: Mit einem Klick k├Ânnen Anwender abstimmen, ob ein Treffer wirklich auf ihre Suche passt. Ein Plus gibt es f├╝r gute Treffer, die zuk├╝nftig weiter oben erscheinen, der Schlie├čen-Button entfernt sie aus den Top-Ergebnissen. Kommentieren lassen sich Ergebnisse von angemeldeten Benutzern ebenfalls - ihr Profil soll zeigen, wem man sich da anvertraut.

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