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Google und Facebook wollen Prism-Anfragen offen legen

17.06.2013 | 10:37 Uhr |

Google und Facebook haben bei der US-Regierung die Erlaubnis zur Freigabe bislang geheimer Anfragen beantragt.

Aufgrund des PRISM-Skandals, in dem auch Facebook und Google als Unternehmen bezeichnet werden, die dem Geheimdienst NSA bei der Überwachung helfen, wollen die Unternehmen alle Anfragen von US-Behörden offenlegen, auch solche, die bislang geheimgehalten werden mussten.

Dazu gehören beispielsweise Anweisungen eines Gerichtes nach dem Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) und die streng geheimen National Security Letters. Facebook hat inzwischen bekanntgegeben, dass für rund 19.000 Konten Anfragen durch die US-Behörden gestellt wurden. Bei Microsoft waren es laut Reuters im 2. Halbjahr rund 31.000 Konten, wenn die geheimen Anfragen mitgezählt werden. Zuvor hatte Microsoft für das ganze Jahr 2012 nur 24.565 Anfragen zugegeben.

Laut dem Bericht haben sich auch viele Unternehmen gegen die Datenanfragen zur Wehr gesetzt, allerdings sei nicht klar, wie erfolgreich sie dabei waren. Yahoo beispielsweise wurde letztlich gerichtlich zur Freigabe aufgrund der US-Gesetze gezwungen. Das FISA-Gericht sah keine Verletzung der Rechte der US-Bürger. Laut den geleakten PRISM-Unterlagen gab Google zwei Tage nach diesem Urteil seinen Widerstand auf.

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