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Handhabung

23.12.2006 | 09:00 Uhr

Handhabung

Große HĂ€nde, kleine HĂ€nde, dicke kurze oder lange dĂŒnne Finger: Eine Kamera, die sich fĂŒr jeden gleich komfortabel bedienen lĂ€sst, gibt es nicht. Deshalb sollte man vor dem Kauf die Kamera zunĂ€chst einmal in den HĂ€nden gehalten haben. Neben dem Formfaktor entscheiden auch MenĂŒfĂŒhrung und Platzierung der Bedienelemente. Stimmen die inneren Werte – zu erfahren in diesem Test – steht einer glĂŒcklichen Fotobeziehung zwischen Kamera und Fotograf nichts mehr im Wege.

Schon der Formfaktor teilt die Kameras grob in zwei Gruppen auf. FĂŒr die erste Gruppe von Fotografen ist das Fotografiererlebnis wichtig. Hier ist ein großes Modell von Vorteil, denn eine solche Kamera liegt in aller Regel gut in der Hand und bieten gut zugĂ€ngliche Bedienelemente. Vertreter dieser Gattung sind die Panasonic DMC-FZ7, die Canon Powershot S3 IS und die Sony Cybershot DSC-H5. Alle drei Kameras verwenden ein 12-fach-Zoomobjektiv. Ebenfalls in diese Gattung fallen die Olympus SP-500UZ sowie die Yakumo Mega-Image 85D, die mit einem 10-fach- respektive 8-fach-Zoomobjektiv ausgestattet sind.

Die Panasonic Lumix DMC-FZ7 bietet dank großzĂŒgig gummiertem Griff einen sicheren Halt und lĂ€sst sich in vielen Aufnahmesituationen trotz ihrer GrĂ¶ĂŸe mit einer Hand nutzen. Die Bedienelemente sind mit einem guten Druckpunkt versehenen. GewöhnungsbedĂŒrftig ist allerdings der kleine Joystick, den die Kamera statt der ĂŒblichen Vierwegeschalter verwendet.

Canon bringt mit der Powershot S3 IS die dritte Generation der Powershot-S-Serie an den Start. Optisch hat sich bis auf das nun schwarze GehĂ€use kaum etwas verĂ€ndert. Doch die inneren Werte sind deutlich verbessert. So bietet die Kamera einen 6-Megapixel-Bildsensor und ein 2-Zoll-Display (VorgĂ€ngermodell 1,8 Zoll), das fĂŒr diese Klasse jedoch noch immer recht klein ausfĂ€llt. DafĂŒr lĂ€sst sich das Display ausklappen und in alle Richtungen drehen. Auch Selbstportraits, bei denen man sich selber im Display betrachten kann, sind so möglich. Einzig der MenĂŒ-Schalter der Powershot S3 IS stört bei einigen Aufnahmesituationen, da er so weit rechts an der KamerarĂŒckseite angebracht ist, dass man ihn oft versehentlich mit dem Daumenballen drĂŒckt. DafĂŒr bietet die Canon-Kamera als einzige eine individuell einstellbare Direktwahltaste. So lĂ€sst sich beispielsweise der Weißabgleich auf Tastendruck Ă€ndern.

Sonys Cybershot DSC-H5 zielt auf anspruchsvolle Fotografen und hat zusĂ€tzlich Motivprogramme parat. Sie liegt gut und sicher in der Hand. Das Display fĂ€llt mit drei Zoll riesig aus, lĂ€sst sich jedoch nicht schwenken. Canons kompakte Po-wershot A700 passt mit ihrem optischen 6-fach-Zoom gerade noch in die Klasse der Superzoomer. Sie behauptet sich hervorragend gegenĂŒber der Konkurrenz und liegt nur mit ihrer Ausstattungsnote etwas zurĂŒck. Der 10fach-Zoomer Olympus SP-500UZ liegt ebenfalls gut in der Hand und hilft mit Motivprogrammen beim Einstieg in die digitale Fotografie. Die gĂŒnstigste Kamera im Test ist Yakumos Mega-Image 85D. Mit ihrem ausladenden GehĂ€use ist sie nur fĂŒr große HĂ€nde geeignet. Leider wirken die verwendeten Materialien billig, und das Objektiv gleitet gerĂ€uschvoll durch den Brennweitenbereich von 39 bis 314 Millimeter.

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