1055075

01.03.2011 | 16:40 Uhr |

Entdeckt der Kunde nun einen zweifelhaften Posten auf seiner Smartphone-Rechnung, so darf er keinesfalls einfach den fraglichen Betrag zurückbuchen lassen oder die Zahlung einfach verweigern, ohne das seinem Provider zu erklären. Sonst droht ihm die Sperrung seiner SIM-Karte. Stattdessen empfehlen die Mobilfunkprovider folgende Vorgehensweise:

Niels Hafenrichter, Pressesprecher Telekom Deutschland : „Wir sperren keine Kunden, wenn uns die Beanstandung einzelner Rechnungsposten der Mobilfunkrechnung vorliegt. Kunden können im Mobilfunk die Abrechnung für Drittanbieter auch generell sperren lassen.“

Carmen Hillebrand, Pressesprecherin Consumer & Social Media von Vodafone : “Der Kunde hat einen Vertrag mit Vodafone. Aus diesem entstehen vertragliche Pflichten. Nutzt ein Kunde Vodafone als Abrechnungskanal für mobile Dienste - neben Telefonie und Daten - so muss er für diese Leistung zahlen. Behauptet der Kunde, eine Leistung nicht in Anspruch genommen zu haben und ist dies auch nachweisbar (durch den Kunden selbst und Einsichtnahme in Abrechnungs Log Files bei dem Anbieter des fraglichen Services und Vodafone interne Datenbanken), so wird die SIM-Karte des Kunden nicht gesperrt. Bleibt der Nachweis einer Nichtnutzung jedoch aus, respektive ist dieser nicht nachvollziehbar, so kann es im Einzelfall auch zu einer Sperrung kommen.“

Klaus Schulze-Löwenberg, Manager Corporate Communications von E-Plus: „ Im Falle einer nicht nachvollziehbaren Abbuchung sollten betroffene Kunden sich direkt mit uns in Verbindung setzen und nicht nur die Zahlung aussetzen. Wir stehen unseren Kunden dabei gerne und jederzeit unterstützend zur Seite.“

Telefonica O2 äußerte sich zu diesem Punkt nicht.

0 Kommentare zu diesem Artikel

Macwelt Marktplatz

1055075