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Real Life Hitman: YouTuber steuern menschlichen Agent 47

10.03.2016 | 15:23 Uhr |

Agent 47 kam erstmals im Jahr 2000 auf die heimischen Bildschirme. Die Geschichte des Auftragskillers konnten die Fans in den Videospielen miterleben, 2007 und 2015 erschienen sogar Kinofilme ĂŒber den im Genlabor erschaffenen Killer. Auf einem Special-Event haben die Entwickler dazu eingeladen, Agent 47 live zu steuern – mit echten Menschen, in realer Umgebung.

Am 11. MĂ€rz erscheint das neue Hitman-Spiel. Die Neuheit:  Der Spieler kann zwar das komplette Spiel kaufen, die einzelnen Level werden allerdings in Episoden spielbar sein, welche ĂŒber das Jahr verteilt erscheinen.

Was normalerweise nur in Videospielen möglich ist, hat das Entwicklerstudio IO-Interactive in Zusammenarbeit mit dem Publisher Square Enix nun ins echte Leben ĂŒbertragen: In Großbritannien konnten eingeladene YouTuber ĂŒber eine Kommandozentrale einen echten Agent 47 ĂŒber Sprachbefehle steuern. Der aus der Spieleserie „Hitman“ stammende Protagonist sowie die restlichen Statisten wurden in diesem Fall von Schauspielern dargestellt. Als einzige Hilfsmittel dienten den Spielern lediglich die BauplĂ€ne des GebĂ€udes, sowie ein Computer, mit welchem sie gegebenenfalls bestimmte Anlagen hacken konnten.

Die Aufgabe des „Spielers“ bestand darin, den Auftragskiller durch das GebĂ€ude zu schleusen. Das Hauptziel war die Eliminierung eines vorgeschriebenen Ziels, ohne dabei entdeckt zu werden. Bevor die Spieler die Zielperson ausfindig machen können, sollten sie in die oberste Etage des GebĂ€udes gehen und das Sicherheitssystem ausschalten. 

Bei der Umsetzung haben die Veranstalter keine MĂŒhe gescheut, um das Szenario möglichst glaubhaft und genauso wie in den Videospielen darstellen zu können. So sieht der Spieler beispielsweise Agent 47 die ganze Zeit ĂŒber aus der Third-Person-Sicht, wie man es aus den bisherigen Teilen der Videospiele gewohnt ist. Auf Kommando kann Agent 47 zwischen schallgedĂ€mpfter Pistole und einer Klaviersaite auswĂ€hlen, mit der er seine Gegner lautlos ausschalten kann. NatĂŒrlich kann Agent 47 auch mit seiner Umwelt interagieren, um einen möglichst kreativen Weg bei der Eliminierung zu finden. Da der Spieler wĂ€hrend der Mission nicht entdeckt werden soll, muss er die Leichen stets verstecken, ebenfalls ein aus den Spielen entnommenes Element. Auch die ausgewĂ€hlte Kulisse, ein Anwesen im britischen Devon, eignete sich hervorragend fĂŒr das Event.

In einem Zusammenschnitt auf YouTube zeigt RealmPictures, welches das Projekt geleitet hat, wie die einzelnen Spieler bei der Mission vorgehen.

Ebenfalls sehr interessant ist das Video, in welchem man einen Einblick hinter die Kulissen bekommt.

Wer eine ganze Mission miterleben möchte, kann das Video der Lets Player-Gruppe PietSmiet anschauen.

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