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IBM will Festplatten mit "Pixie Dust" aufblasen

21.05.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM hat eine neue Technik angekündigt, mit der das Unternehmen die Kapazität seiner Festplatten möglicherweise vervierfachen kann. Bei AFC-Medien (kurz für antiferromagnetically coupled) werden zwei Speicherschichten durch eine gerade drei Atome dicke Lage des Edelmetalls Ruthenium - deswegen der Codename "Pixie Dust" - voneinander getrennt.

Damit sollen bis zum Jahr 2003 Speicherdichten von 100 Gbit pro Quadratzoll möglich werden. Etwas konkreter: Dies entspräche Desktop-Platten mit 400 GB oder Notebook-Drives mit 200 GB Kapazität. Speziell für den Handheld-Markt könnte sich Big Blue auch eine 2,5 Zentimeter große "Microdrive" mit 6 GB Kapazität vorstellen. In den portablen Festplatten der "Travelstar"-Familie kommt AFC bereits zum Einsatz, anfänglich liegt die Speicherdichte jedoch "nur" bei 25,7 Gbit pro Quadratzoll.

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