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ING Deutschland schaltet Apple Pay frei

16.10.2019 | 11:16 Uhr | Halyna Kubiv

Das Warten hat sein Ende, mit der neuen Version der iOS-App von ING Diba können die Kunden ihre Visa-Debitkarte zu Apple Pay hinzufügen.

Apple Pay hat ab heute einen Neuzugang erhalten. Die Bank ING Deutschland , ehemals ING Diba, unterstützt ab nun den kontaktlosen Bezahldienst von Apple. Extra hierzu hat die Bank eine Webpage mit den nötigen Informationen zusammengestellt: https://www.ing.de/girokonto/apple-pay/ . Grundsätzlich funktioniert es auch mit einem Giro-Konto bei ING Deutschland, allerdings nicht mit der normalen Girokarte der Bank, sondern mit der Visa-Debit-Karte, die es kostenlos zum Giro-Konto gibt.

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Die Karte von ING Deutschland kann man auf zwei Wege der Wallet hinzufügen: Entweder direkt in der Wallet-App oder über die neue "Banking to Go"-App, die die Bank heute Morgen ebenfalls aktualisiert hat. Den Aktivierungs-Code für Apple Pay kann man wahlweise per Mail oder SMS erhalten, die bei der Bank hinterlegt sind oder per Telefon-Banking anfordern.

ING Deutschland hat gleich beim Apple-Pay-Start in Deutschland im Dezember letztes Jahres verkündet, den Bezahldienst von Apple unterstützen zu wollen. Auf eine Nachfrage eines Nutzers hatte der Pressedienst auf Twitter geantwortet: "2019 werden wir unseren Kunden Apple Pay anbieten". Erst vor knapp vier Wochen hat die Bank auf Facebook eine kommende Freischaltung von Apple Pay angekündigt, auch wir haben darüber berichtet .

Mit ING Deutschland kommt eine weitere größere Bank im Verbund von Apple Pay mit dazu. Bis Ende 2019 wird die Unterstützung von Sparkassen und Volksbanken erwartet. Da die beiden eher Bankvereine als zentralisierten Banken sind, dauert die Implementierung eines neuen Dienstes entsprechend länger. Allerdings fehlen auf der Apple-Liste nach wie vor solche große Privatkunden-Banken wie die Postbank, Commerzbank oder Santander. Santander ist beispielsweise eine deutsche Tochter der spanischen Bank, die in anderen Ländern bereits Apple Pay unterstützt. Die Commerzbank ist als ehemalige Muttergesellschaft beispielsweise an Comdirekt beteiligt, die bereits seit mehreren Monaten Apple Pay anbietet, aktuell gibt es nur inoffizielle Hinweise , dass die Commerzbank an der Apple-Pay-Unterstützung arbeitet.

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