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IP-TV als VDSL-Killerapplikation

22.08.2006 | 09:37 Uhr

IP-TV als VDSL-Killerapplikation

Den Einstieg in das neue Geschäftsfeld haben sich die Bonner viel kosten lassen. Für rund drei Milliarden Euro baut die Telekom ein schnelles VDSL-Netz, auf dem die neue Medienvielfalt transportiert werden soll. Bislang sind zehn Ballungsgebiete angeschlossen - 40 weitere sollen bis Mitte kommenden Jahres folgen. Neben der Telekom plant auch eine Reihe anderer Telekomfirmen den Einstieg ins IP-TV. Experten warnen allerdings davor, zu große Hoffnungen in das junge Geschäft zu setzen. „Es ist das Fernsehen von Morgen, aber es ist derzeit schwer, den Kunden den Mehrwert zu vermitteln“, sagt Philipp Geiger von dem Beratungsunternehmen Solon.

Die bisherige Entwicklung gibt ihm Recht: Mit zwei Millionen Nutzern weltweit sehen die Marktforscher von Gartner IP-TV noch in den Kinderschuhen. Die Ausbreitung laufe unter den Erwartungen. Nach Einschätzung von Solon werden bis Ende 2010 in Deutschland etwa zwei Millionen Haushalte auf das Fernsehen über Internet zurückgreifen. „Ich würde keine Umsatzwartungen an IP-TV knüpfen“, sagt Solon- Experte Geiger.

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