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Infineon und IBM entwickeln neue Speichertechnologie

07.12.2000 | 00:00 Uhr |

München (dpa) - Der Chiphersteller Infineon und der US-Konzern IBM
wollen gemeinsam eine neue Speichertechnologie für tragbare Computer
entwickeln. Ziel sei es, die Lebensdauer der Batterien in den Geräten
deutlich zu verbessern, teilte die Infineon Technologies AG (München)
am Donnerstag mit. Zudem wolle man erreichen, dass die Computer
sofort nach dem Einschalten betriebsbereit sind. Das lästige
Hochfahren der Rechner soll so vermieden werden.

Die beiden Unternehmen wollen dabei zusammen auf dem Gebiet der
MRAM-Technologie (Magnetic Random Access Memory)
forschen. Dabei werden magnetische statt elektronischer
Ladungselemente für die Speicherung von Daten genutzt. An dem neuen
Projekt werden nach Angaben von Infineon etwa 80 Ingenieure und
Wissenschaftler arbeiten. Erste Produkte sollen 2004 in die Läden
kommen. IBM und Infineon arbeiten bereits seit mehr als zehn Jahren
bei Chips zusammen.
dpa

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