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Intel schlägt zurück

09.07.2007 | 10:54 Uhr |

Intel schlägt zurück

Die Stärke HPs bezüglich der Zahl der Systeme ist vor allem auf eine immense Anzahl an Installation mit der neuen Woodcrest-Generation der Xeon-Prozessoren von Intel zurückzuführen. Mittlerweile sind 46,2 Prozent aller Systeme mit solchen Prozessoren ausgestattet. Damit hat Intel zum einen den Rivalen AMD deutlich in die Schranken gewiesen, der mit seinen Opteron-Prozessoren Intel in den letzten Jahren kräftig zugesetzt hatte. Zum anderen ist daran abzulesen, dass sich Intel in seiner HPC-Strategie mittlerweile auf die Xeon-Prozessoren zu konzentrieren scheint: Die Itanium-Prozessoren finden in Intels HPC-Roadmap kaum noch Beachtung, und auch die Zahl der Systeme in der Top-500-Liste geht zurück.

Xeon-Parade: Die verschiedenen Xeons von Intel arbeiten in mehr als der Hälfte aller Supercomputer. Dabei ist der Xeon 51xx Woodcrest der echte Renner. (Quelle: Top500.org)
Vergrößern Xeon-Parade: Die verschiedenen Xeons von Intel arbeiten in mehr als der Hälfte aller Supercomputer. Dabei ist der Xeon 51xx Woodcrest der echte Renner. (Quelle: Top500.org)

Überhaupt scheint Intel den Bereich des High-Performance-Computing als neues strategisches Feld entdeckt zu haben. Dies spiegelt sich nicht nur in dem starken Auftreten auf der diesjährigen ISC wider, sondern auch in der Initiative im Bereich der Cluster-Kompatibilität. So stellte Intel auf der ISC sein „Cluster Ready Program“ vor, mit dem Intel Cluster-Hardware und zugehörige Software zertifizieren möchte.

Damit soll eine Kompatibilität zwischen den verschiedenen Hard- und Softwarekomponenten eines Clusters garantiert werden. So muss für den praktischen Einsatz eines Clusters beim Kunden letzten Endes weniger Know-how vorhanden sein. Auch soll es die Last von den Softwareherstellern und Systemintegratoren nehmen, bei einer wachsenden Anzahl an Komponenten alle möglichen Kombinationen von Bausteinen mühsam in ihrer Wechselwirkung zu testen.

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