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Intelligent suchen

23.08.2004 | 16:12 Uhr |

Intelligent suchen

Nach diesen Begriffen sucht in Zukunft Spotlight, die neue systeminterne Suchfunktion von Mac-OS X 10.4. Bis der Tiger in den Handel kommt, vergeht erstens noch ein bisschen Zeit und zweitens hat nicht jeder hat Lust, erneut Geld für ein Betriebssystem-Update auszugeben. Daher lohnt es sich, einen Blick auf die bisherigen Suchmöglichkeiten zu werfen. Intelligente Alben sind Lösung vieler Probleme. Man legt sie entweder über die Menüleiste an oder durch Drücken der Wahltaste auf die Schaltfläche für neue Alben. Die neu angelegten intelligenten Alben bekommen erstmal einen sinnvollen Namen und dann modifiziert man ihre Filtereinstellung. Unter dem Punkt "Schlagwörter" kann man nun die benötigten Keywords festlegen. Zunächst braucht man ein intelligentes Album, das alle Fotos ohne zugewiesene Schlagwörter anzeigt. Dazu wird bei Schlagwort die Funktion "ist nicht" ausgewählt und beim Wertefeld lediglich ein Leerzeichen eingetippt.

Jedes Foto, das man mit einem Schlagwort versieht, verschwindet aus diesem To-do-Verzeichnis. Ansonsten braucht man vor allem bei der Festlegung von neuen intelligenten Alben die Funktion "enthält" und definiert beispielsweise als benötigtes Schlagwort "Familie", um alle Fotos mit Mitgliedern der lieben Verwandtschaft zu sehen. Der Schnappschuss von Tante Mechthild ist jetzt im kleineren Stapel der Familienfotos deutlich besser auffindbar. Eine richtig gezielte Suche ist ebenso mit Hilfe von intelligenten Alben möglich. Dazu sollte man sich ein intelligentes Album mit dem Titel "Suche" anlegen oder vielleicht sogar "..:: Suche ::.." damit es oben in der Alben-Liste steht. Mit der rechten Maustaste bzw. einen Control-Klick kann man hier schnell die gewünschten Schlagwörter eingeben. "Mechthild, Limbo" reicht schon, da die gute Tante nicht ganz so häufig über die Stränge schlägt und schon hat man das gewünschte Foto gefunden.

Alben und Bibliotheken

Will man nun zur Ehre dem Drängen der alten Damen nachkommen und das Beweisfoto löschen, hat man allerdings ein Problem - intelligente Alben sind immun gegen die gängigen Löschversuche. Man muss jedoch das Bild nicht mühsam in der Bibliothek suchen, um es wirklich zu schreddern, denn die Tastenkombination Befehl-Wahl-Rückschritt ermöglicht auch das Entfernen von Fotos in intelligenten Alben.
Aus der offiziellen iPhoto-Bibliothek ist nun das Beweisbild verschwunden, doch so einen Schnappschuss vernichtet man schließlich nicht. Mit dem Freeware-Programm iPhoto Buddy hat man die Option, gleich mehrere Bibliotheken anzulegen, die nicht zwangsweise im Bilder-Ordner des eigenen Userverzeichnisses lokalisiert sein müssen. iPhoto Buddy dient dann als Starter für die separaten Bildersammlungen, innerhalb von iPhoto bleibt alles beim Alten. Jede neue Bibliothek lässt sich erneut mit bis zu 25.000 Fotos bestücken, über diesen Umweg lassen sich Millionen von Bildern verwalten. Wer sich übrigens auch für die originale iPhoto-Bibliothek einen anderen Speicherort wünscht, etwa auf einer externen Festplatte, sollte sich das am besten vor dem ersten Import von Bildern überlegen, denn durch das Löschen des Ordners iPhoto Libary im Bilderverzeichnis, fragt das Programm beim Neustart, wo es eine neue Bibliothek angelegt werden soll.

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