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Apple schließt Lücke für den künftigen Jailbreak

04.03.2016 | 11:26 Uhr |

Die chinesischen Hacker-Teams Pangu und TaiG haben für sich Erfolge beim Jailbreaken des neuesten iOS im letzten Jahr verbuchen können.

Nun wurde noch im Januar 2016 bekannt, dass für die frühen Betaversionen des iOS 9.3 auch ein Aufsperr-Tool bereit stehe. Für das breite Publikum wollten die Entwickler das Programm gleichzeitig oder kurz nach der Veröffentlichung der finalen Version von iOS 9.3 ins Netz stellen. Doch offenbar hat Apple hier die Karten neu gemischt. Nach Angaben der Cydia-Repository ModMyi.com haben die Apple-Entwickler die nötigsten Schlupflöcher geschlossen, die einen erfolgreichen Jailbreak mit der neuen Version überhaupt möglich machten. Dass die beiden Teams – Pangu und Taig Jailbreak Team – mehrere Lücken für die letzte Version des Tools gebraucht haben, zeigen die Apples Sicherheitsupdate: in iOS 9 , iOS 9.1 und iOS 9.2 haben die Entwickler aus Cupertino Bugs beseitigt, deren Autoren Pangu oder Taig waren. Nur in dem kleineren Zwischenupdate iOS 9.0.2 waren die Fehler nicht angegangen worden.

Unabhängig von den chinesischen Hackern forscht der italienische Entwickler Luca Todesco auch auf dem Feld der iOS-Sicherheit. Bereits vor einigen Zeit hat er einen Videobeweis einer Zero-Day-Lücke in iOS veröffentlicht. Auf Twitter hat er vor kurzem bestätigt , dass seine Entdeckung im iOS-Code an Apple-Entwickler vorbeigegangen ist, sprich, die Lücke ist noch da. Allerdings stellt Luca Todesco nie die fertigen Tools her, seinen Jailbreak behält er für sich.

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