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Japans Fair Trade Commission ermittelt gegen Apple

06.08.2019 | 11:18 Uhr | Thomas Hartmann

Wegen einer möglichen einseitigen Ausnutzung von Handelsverträgen mit Teilelieferanten in Japan ist Apple in den Fokus der Regierungskommission FTC geraten.

Wie die japanische Mainichi-Zeitung zuerst berichtete, untersucht die FTC (Fair Trade Commission) einen möglichen Missbrauch von Handelsverträgen mit Teilelieferanten an Apple. Dies berichtet 9toMac . Reuters führt demnach weiter aus, dass Japans FTC eine Ausnutzung der Machtposition von Apple in diesen Verträgen kontrolliert sowie die Verletzung von Anti-Monopol-Regularien. Möglicherweise hat Apple seine Handelspartner in den Verträgen gezwungen, Technologiekenntnisse kostenlos an den Konzern aus Cupertino weiter zu reichen, ebenso wie Know-how zum Herstellen von Geräteteilen. In einem Fall hat eine Firma Apple verklagt, weil der iPhone-Hersteller geistiges Eigentum verletzt haben soll, gleichzeitig forderte der Lieferant eine Neufassung des Vertrages. Apple soll darauf mit der Drohung reagiert haben, dann alle Handelsbeziehungen zu dieser Firma einzustellen. Weitere Details sind bisher noch unbekannt oder unklar, öffentliche Kommentare zu dem Vorgang gibt es bisher weder von Apple noch von Japans FTC.

Apple hat inzwischen mehrere derartige Untersuchungen oder Verfahren am Hals, darunter in Südkorea oder auch in Europa etwa in Bezug auf den App Store. In den USA wird derzeit unter anderem untersucht, ob ein Abkommen von Apple mit Amazon möglicherweise illegal ist.

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