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Jobs wegen zu euphorischer Keynotes verklagt

08.10.2001 | 00:00 Uhr |

Natürlich wußte speziell Steve Jobs die Mac-Gemeinde von neuer Hardware zu begeistern, die er in den letzten Jahren vor allem zur Eröffnung von Messen vorgestellt hat. Die Vorzüge der Apple-Produkte soll er jedoch letztes Jahr in New York derart übertrieben angepriesen haben, dass der Kurs der Apple-Aktie zunächst einen starken Aufschwung nahm und in Folge schleppender Verkäufe im Bildungsmarkt, die auf Mängel der iMacs in Indigo, Ruby, Sage, Snow und Graphite sowie des Power Mac G4 Cube zurück zu führen waren, im Herbst wieder deutlich fiel. So steht es in einer Klageschrift, welche die Pensionskasse der hawaiianischen Stahlarbeiter vor einem Gericht in San Francisco eingereicht hat. Den Hype um die neuen Geräte hätten Steve Jobs und Konsorten trotz des Wissens um Produktionsmängel angefacht, in den entscheidenden Quartalen für Verkäufe im Bildungsmarkt sei Apple jedoch auf seiner Ware sitzen geblieben. Die Verwalter des Pensionsfonds sähen nun ihre Anleger geprellt und fordern einem Bericht des Wirtschaftsnachrichtendienstes Bloomberg zufolge eine Entschädigung für alle Aktionäre, die zwischen 19. Juli und 28. September Apple-Anteile gekauft haben. ein offizielles Statement von Apple zur Klage steht noch aus. pm

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