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Kandidatin Warren kritisiert Apple für App Store

12.09.2019 | 11:20 Uhr | Peter Müller

Nicht nur POTUS benutzt Twitter: Seine mögliche Gegenkandidatin nutzt die Plattform, um Apple der Behinderung des Wettbewerbs zu beschuldigen.

Apples CEO Tim Cook scheint es zu verstehen , den aktuellen Präsidenten so weit zu bremsen, dass dessen erratische Handelspolitik den Konzern bisher kaum trifft. Zu einer potentiellen Nachfolgerin sollte Cook aber womöglich auch bald einen heißen Draht aufbauen, um Schaden von Cupertino abzuwenden. Denn was Senatorin und Präsidentschaftsbewerberin Elizabeth Warren da am Dienstag twitterte, kann dem Apple-Chef nicht gefallen.

Apple sei zu mächtig, beklagt sich die Demokratin da unter Bezug auf den Bericht der "New York Times", wie Apple seine eigenen Apps im App Store bevorzuge und den Wettbewerb behindere. Garniert mit dem Hashtag #BreakUpBigTech klingt das wie eine Kampfansage. Apple hat nach eigenen Angaben den Suchalgorithmus im App Store bereits im Juli geändert , dass Apples Angebote bei jeder Suche weit vorne liegen, könnte auch auf den generischen Namen von Apps wie "Calendar" oder "Mail" zurückzuführen sein. Dass die Technologieindustrie eher mehr als weniger Regulierung benötige, hatte auch Tim Cook in der Vergangenheit öfter beklagt. Und zur Beruhigung Cupertinos: Die Chancen für Elizabeth Warren, im November nächsten Jahres zur Wahl anzutreten, sind zwar vorhanden, aber nicht die allerbesten. Wahrscheinlicher scheint derzeit, dass Joe Biden zum Kandidaten gekürt wird.

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