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Kaputte Apple Watch: Brite gewinnt Klage gegen Apple

04.02.2016 | 18:12 Uhr |

Ein Brite verklagt den Apple-Konzern, nachdem das Display seiner neuen Apple Watch gebrochen ist ÔÇô und er gewinnt. Ob der gleiche Fall auch f├╝r einen deutschen Kl├Ąger so gut ausgegangen w├Ąre, ist dabei aber fraglich.

Wie so oft bewirbt Apple seine Produkte mit Superlativen, da spricht das Image f├╝r sich: das Beste vom Besten. Zuk├╝nftig sollte Apple wom├Âglich mehr Vorsicht bei der Produktbeschreibung walten lassen, zumindest im englischen Sprachraum. Ein 32-j├Ąhriger Brite namens Gareth Cross hatte den Apple Konzern verklagt, weil schon nach zehn Tagen das Display seiner Apple Watch gebrochen war. Da Apple keinen Garantie-Fall anerkannte, zog Cross in Gro├čbritannien vor Gericht. Ganze sechs Monate dauerte das Verfahren, doch das Warten hat sich f├╝r Cross gelohnt.
 
Wie das Gericht entschieden hat , muss Apple den Preis f├╝r die Apple Watch sowie weitere 429 britische Pfund erstatten. Grundlage f├╝r die Entscheidung war der Ausdruck, den Apple verwendet, um die Apple Watch zu bewerben. So hei├čt es im englischen Apple Store, dass die Smartwatch ÔÇ×impact resistantÔÇť sei ÔÇô also sto├č- oder einschlaggesch├╝tzt. Dahingegen hei├čt es im deutschen Apple Store ÔÇ×unempfindlich gegen├╝ber St├Â├čenÔÇť. Die englische Ausdrucksweise l├Ąsst da nur sehr wenig Spielraum und klingt beinahe schon so, als sei die Apple Watch unzerst├Ârbar.
 
Bis auf die Tatsache, dass das Display gebrochen war, schien Cross aber sehr zufrieden zu sein, sodass er sich nun ein neues Exemplar zulegen m├Âchte.

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