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Kartellklage wegen App Store geht in neue Runde

13.01.2017 | 11:56 Uhr |

Einige iPhone-Nutzer haben noch 2012 gegen Apple geklagt, das Unternehmen verstoße gegen Kartellrecht, indem es den App-Einkauf auf den eigenen Store beschränke.

Ein Prozess gegen Apple, der längst abgeschlossen schien, geht nach der Entscheidung eines Berufungsgerichts in eine neue Runde. Es geht dabei um eine im Jahr 2012 eingereichte Klage, die Apple wettbewerbswidriges Verhalten vorwirft, da Apps für iOS-Geräte nur über den Apple-eigenen App Store zu beziehen sind und nicht über unabhängige Handelskanäle. Apple hatte sich bisher auf den Standpunkt gestellt, nicht der richtige Ansprechpartner für die Kläger zu sein, da diese Apps bei Entwicklern erworben hätten und Apple nur die Plattform für den App-Download bereit stelle und so auf die Preisgestaltung keinen Einfluss habe. Bisherige Instanzen folgten dieser Argumentation, Richter William A. Fletcher vom 9. US Circuit Court of Appeals widersprach dem nun und stellt fest, dass Kunden sehr wohl bei Apple Apps erwerben und somit das Recht hätten, den Anbieter zu verklagen.

Die Unterlagen zu den jüngsten Entwicklungen in Sachen Pepper, Schwartz, Hayter und Terell gegen Apple finden sich auf dem Portal Justia .

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