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Kaspersky-Studie: Cybermacho oder digitaler Gentleman?

23.07.2019 | 16:48 Uhr | René Resch

Laut einer Kaspersky-Studie unterscheidet sich das partnerschaftliche Rollenverhalten in der digitalen wie analogen Welt kaum. Zudem kommt Kaspersky zu dem Entschluss: "die heimliche Heimat des Cybermachos scheint aber Österreich zu sein".

In einer Studie von Kaspersky zum Phänomen er häufig gestellten Frage „Kannst Du mal kurz…“ und anschließender Bitte um Hilfe bei IT- und Tech-Problemen hat sich gezeigt, dass sich das Rollenverhalten zwischen Frauen und Männern in der digitalen, kaum von der analogen, bezüglich partnerschaftlicher Unterstützung unterscheidet.

Zu diesem Thema wurden mehr als 1600 deutsche, österreichische und Schweizer Nutzerinnen und Nutzer befragt und von Kaspersky ausgewertet.

So gaben 16,3 Prozent der in deutschen männlichen Nutzer an, den Partner bei der Einrichtung eines neuen Gerätes wie Router oder PC um Hilfe zu bitten – bei den Frauen waren es rund 38,6 Prozent. Die Schweizer Männer sind da wohl etwas souveräner, hier gaben 13,9 Prozent der Männer an den Partner um Hilfe zu bitten, bei den Frauen 44,4 Prozent.

Die meisten "Cybermachos" gibt es in Österreich

Kaspersky kommt jedoch zu einem weiteren Ergebnis: „die heimliche Heimat des Cybermachos scheint aber Österreich zu sein“: Hier gaben nur 7,6 Prozent der Männer an, Hilfe von Ihrem Partner in Anspruch zu nehmen während es bei den Frauen rund 47,1 Prozent waren.

Bei der Frage nach den IT-Kenntnissen sehen sich die Männer generell auch etwas weiter vorne als Frauen. In Deutschland behaupten rund 73,8 Prozent der Männer und 52,6 Prozent der Frauen von sich, über gute Technologiekenntnisse zu verfügen. In Österreich waren es 83,8 Prozent der Männer und 59,3 Prozent der Frauen und in der Schweiz 82,4 Prozent Männer und 61,8 Prozent Frauen.

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