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Kaspersky beschwert sich in Russland über Apple

20.03.2019 | 09:17 Uhr | Peter Müller

Jahrelang hatte Apple Kaspersky Safe Kids für iOS nicht beanstandet. iOS 12 ändert die Regeln – der Softwarehersteller beschwert sich.

Der Hersteller von Sicherheitssoftware Kaspersky hat bei der russischen Kartellbehörde Federal Antimonopoly Service gegen Apple Beschwerde eingereicht und begründet den Schritt in seinem Blog . Demnach habe eine Änderung in den Nutzungsbedingungen des App Stores die Verwendung von Kaspersky Safe Kids unmöglich gemacht.

Nach drei Jahren ohne Beanstandung habe Apple plötzlich Konfigurationsprofile verboten, auf welche die App setzt, um Kindern die Verwendung von nicht altersgerechten Programmen auf iPhone und iPad zu verbieten und ihre Internetnutzung auf Kasperskys Browser zu beschränken, der unsichere Inhalte filtert. Die Änderung sei mit iOS 12 gekommen, in dem Apple mit Bildschirmzeit seine eigenen Tools zum Schutz von Kindern eingeführt hat.

Kaspersky hegt nun den Verdacht, dass Apple in dem selbst betriebenen Store die Konkurrenz behindert, die Lösungen anbietet, die auch Apple selbst an die Kunden bringen möchte. Der App Store hatte aber seit jeher Anwendungen verboten, Funktionen des Systems zu kopieren.

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